Lebendige Jugendarbeit wichtiges Standbein

Medebach..  Präses der Kolpingsfamilie Medebach bleibt Dr. Achim Funder. Dies ist ein Ergebnis der Jahresmitglieder-Versammlung, zu der sich jetzt rund 60 Kolpinger nach einer Messfeier als Frühmesse in der Pfarrkirche im Kolpinghaus eingefunden hatten. Nach einem gemütlichen Frühstück eröffnete Heinz Huneck vom Kolping-Leitungsteam die Versammlung und begrüßte dazu besonders Präses Pfarrer Dr. Funder.

Jeden Tag was los im Kolpinghaus

In seinem Grußwort ging der Präses auf die Bedeutung und den Auftrag der Kolpingsfamilie in unserer Zeit ein und bestätigte das vielfältige Engagement. Er sprach dazu die Hoffnung für eine weitere gute Zusammenarbeit auch für die Zukunft aus. Heinz Huneck sprach sodann allen Vorständen, dem Kolpinghaus e.V. sowie auch allen Helfern und Mitarbeitern einen ganz herzlichen Dank für die im letzten Jahr und in den vergangenen Jahren geleistete Arbeit aus, ohne die diese Aufgaben nicht zu bewältigen gewesen wären.

Es folgte der Tätigkeitsbericht der Kolpingsfamilie, der sehr viele Veranstaltungen umfasste. Praktisch gesehen, so führte er aus, sei an jedem Tag im Kolpinghaus etwas los gewesen. Dies beruhe vor allem auch auf der Jugendarbeit im Rahmen der Kleinen Offenen Tür (KOT) mit der hauptamtlichen Leitungskraft Caro Wahle. Dort lag der Anteil der jugendlichen Besucher mit Migrationshintergrund im ganzen Jahr 2014 im Schnitt sogar bei 72 Prozent.

Nach den Berichten des Vereins Kolpinghaus, der Kolpingjugend, der Kleinen Offenen Tür, der Ü-Sechziger, der Theatergruppe, die erstmals über 1000 Besucher bei den Aufführungen verzeichneten, und der Karnevalisten „Rot-Weiß“ mit jeweils auch positiven Kassenbilanzen, folgten die Wahlen.

Ex-Minister Clement kommt

Dabei wurden Präses Dr. Funder sowie die Beisitzer Norbert Schlechter und Christoph Piorek für weitere drei Jahre bestätigt. Für die ausgeschiedenen Mitglieder Friedrich Schreiber und Thorsten Rothfuchs wurde Edmund Schäfer für den Bereich Bildungsarbeit neu in den Vorstand gewählt. Heinz Huneck dankte besonders Friedrich Schreiber für sein langjährige und tatkräftige Mitarbeit im Vorstand. Es wurde dann zum Punkt Verschiedenes noch besonders auf den bundesweiten Kolpingtag 2015 in Köln und auch bereits auf die Fünf-Tage-Fahrt nach Leipzig hingewiesen, die 2016 zum 100. Deutschen Katholikentag geplant ist. Zum Kolpinggedenktag 2015 hat der ehemalige Wirtschaftsminister Wolfgang Clement seine Zusage als Referent gegeben und wird am Freitag, 4. Dezember, um 19 Uhr im Kolpinghaus zu Gast sein.

Zudem sollen laut Vorstands-Beschluss in Kürze Granitsteine in handlicher Größe mit dem Kolpingzeichen, dem „K“, gefertigt werden, die dann den verstorbenen Kolpingmitgliedern auf das Grab gelegt werden, soweit dies von den Angehörigen gewünscht wird.