Leben in einem Dorf mit Perspektiven

Johannes Rabe, Sprecher des Dreislarer Projektgruppe.
Johannes Rabe, Sprecher des Dreislarer Projektgruppe.
Foto: WP

1 Wie haben Sie sich auf den Landeswettbewerb vorbereitet?

Die Dorfgemeinschaft arbeitet seit September konsequent an der Umsetzung unserer Projekte und Entwicklungsziele, besonders dem dörflichen Leitbild „Natürlich Dreislar“ sowie dem Nahwärmeprojekt. Seit einigen Wochen beschäftigt sich nun ein Projektteam zusätzlich mit der Präsentation des Dorfes, um der Bewertungskommission durch Plakatwände, Informationsstände und insgesamt 15 Moderatoren ein positives Gesamtbild zu vermitteln.

2 Was sind Ihre besonderen Schwerpunkte?

Wir wollen versuchen, ein möglichst geschlossenes Gesamtbild unserer Zukunftsperspektiven und Konzepte darzustellen, um in allen „Disziplinen“ zu punkten. Das sind u.a. die landschaftlich reizvolle Lage und seit Jahrzehnten erhaltene Umgebung, die außergewöhnliche gute Infrastruktur, das intakte Dorfleben oder unsere Aktivitäten im Energiebereich für ein Nahwärmenetz.

3 Welche Chancen rechnen Sie sich aus?

Für uns geht es nicht um die Platzierung. Wer an einem Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilnehmen darf, hat im Sinne einer positiven Dorfentwicklung schon gewonnen. Die Stärkung der Gemeinschaft, das positive Bewusstsein für das eigene Dorf sowie das gute Gefühl der Bürgerinnen und Bürger, in einem attraktiven Dorf mit Zukunftsperspektiven zu wohnen und zu leben, ist wichtiger als das Ranking im Wettbewerb.