Lage im Krankenhaus Brilon entspannt sich

Viren erst gar keine Chance geben - dazu  kann jeder einzelne von uns mit entsprechender Hygiene beitragen.
Viren erst gar keine Chance geben - dazu kann jeder einzelne von uns mit entsprechender Hygiene beitragen.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Nach dem Ausbruch von Noroviren vergangene Woche im Briloner Krankenhaus „Maria Hilf“ (wir berichteten) hat sich die Lage mittlerweile entspannt.

Brilon..  Das Schlimmste ist dadurch: Nach dem Ausbruch von Noroviren vergangene Woche im Briloner Krankenhaus „Maria Hilf“ (WP berichtete) hat sich die Lage mittlerweile entspannt. Das sagte Geschäftsführer Bernd Löser heute auf Anfrage unserer Zeitung. Rund 25 Patienten hatten sich infiziert. Bei den Mitarbeitern habe es inzwischen keine weiteren Neuerkrankungen mehr gegeben.

Nach wie vor gibt es im Krankenhaus zwei Isolierbereiche, auf denen noch insgesamt acht Patienten behandelt werden. Sechs davon waren noch neu mit den typischen Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Einen generellen Patienten-Aufnahmestopp hat es für das Briloner Krankenhaus nicht gegeben. Löser. „Wir haben jeden Mittag eine Sitzung hier bei uns im Haus, um den aktuellen Status abzufragen und zu besprechen. Mit der Rettungsdienst-Leitstelle hatten wir vereinbart, in Fällen, in denen es sich einrichten lässt, andere Häuser anzusteuern. Die Notfallversorgung hier am Haus war aber jederzeit sichergestellt. Wir gehen ganz professionell mit der Sache um und sind zuversichtlich, dass zum Wochenenden wieder völlig normaler Betrieb herrschen wird.“

Desinfizieren

Auch reguläre Krankenhausbesucher müssen keine besonderen Vorschriften beachten oder Vorkehrungen treffen. Löser: „Für die Isolierstation gelten natürlich strenge Auflagen.“ Aber wer einen Angehörigen auf einer regulären Station besuchen möchte, kann das ohne Bedenken tun. Das Desinfizieren der Hände beim Betreten und Verlassen von Krankenhäüsern dürfte dank entsprechender Spender an den Türen mittlerweile selbstverständlich sein.