Kulturelle Besonderheiten erleben

Brilon..  Einerlei welche Kultur, Religion oder Nation: Feste bringen Menschen zusammen. Die Vorosterzeit nutzten die 19 Teilnehmer des Caritas-Projektes „Globus – gemeinsam leben und lernen in Deutschland“, um sich gemeinsam auf das bevorstehende Hochfest einzustimmen. Neben Sprache ist auch das Wissen um kulturelle Gebräuche und Traditionen ein unerlässlicher Zugang, wenn die mitunter noch unbekannte Fremde zur Heimat werden soll.

Deshalb hatten die Projektleiterin Tatjana Dinkel und Ulrike Schrader vom Caritasverband Brilon zu der österlichen Feier viele Informationen zum Osterfest in Deutschland vorgestellt. Warum werden Eier verschenkt? Und warum bringt dieses Fruchtbarkeitssymbol der Osterhase? Was genau feiern die Christen zu Ostern?

Dekorationen basteln

Das waren Fragen, welche anhand von Plakaten, Gedichten und einem Theaterstück beantwortet wurden. Darüber hinaus waren die Kursteilnehmer eingeladen, selbst kreativ zu werden und Osterdekorationen zu basteln. Bei Kaffee, Tee und Plätzchen lernten die Projektteilnehmer, die gebürtig aus Afghanistan, Albanien, China, Polen, Paraguay, Syrien, Kasachstan, Russland, Sri Lanka, Ghana, Eritrea, Armenien sowie von den Philippinen und aus dem Kosovo kommen, ganz ungezwungen Osterbräuche kennen und berichteten von Bräuchen aus ihrem Land – wie beispielsweise aus Polen. „Dort wird sich zu Ostern mit Wasser bespritzt. Ein Brauch, der an den Herrscher Mieszko I. erinnert, der sich 966 taufen ließ“, erzählte Tatjana Dinkel.

Das Projekt „Globus - gemeinsam leben und lernen in Deutschland“ ist im Übrigen dem Caritas-Fachdienst Integration und Migration zugeordnet und richtet sich in erster Linie an Bürger mit festem Aufenthaltstitel.

Aber es sind auch andere Menschen wie Flüchtlinge oder Asylsuchende willkommen.

Reger Austausch

Das Globus-Projekt stellt ein niederschwelliges Angebot zur kulturellen Begegnung dar. Es ermöglicht, soziale Kontakte zu knüpfen, die kulturellen Besonderheiten Deutschlands kennenzulernen und sich untereinander auszutauschen.

Dazu gehören unter anderem Museumsbesuche oder Stadtführungen. Bei den Treffen wird Deutsch gesprochen, so dass die Teilnehmer Sprachkenntnisse erwerben und verbessern können.

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