Kirche muss Wanderstiefel öfter schnüren
28.11.2010 | 17:25 Uhr 2010-11-28T17:25:00+0100
Brilon.Mit einer feierlichen Messe sowie einem Empfang im Pfarrzentrum stimmte sich die Propsteigemeinde am Samstagabend auf das neue Kirchenjahr ein.
Die Messe wurde vom neuen Münsteraner Weihbischof Wilfried Theising in Konzelebration mit Propst Dr. Reinhard Richter, Pastor Schulte, Pastor Drees und Vikar Massolle gefeiert. Der Einladung des neuen Pfarrgemeinderates waren die Vertreter aller kirchlichen Vereine, der Kindergärten, Schulen der Stadt Brilon sowie natürlich auch der evangelischen Kirchengemeinde gefolgt. Auch Abordnungen aus den Gemeinden des gesamten Pfarrverbundes waren gekommen, um so Gemeinsamkeit zu dokumentieren.
Denn nur gemeinsam seien die Probleme der Zukunft zu bewältigen, betonte Propst Dr. Richter und spielte dabei auf kommende Entscheidungen in Sachen Pastoralverbünde an. Hier schreite die Entwicklung rascher voran denn je und selbst ein Zusammenschluss mit dem Pastoralverbund Thülen werfe seine Schatten voraus. Schon jetzt heiße es, tragfähige Konzepte für nachfolgende Generationen zu erarbeiten.
Dr. Richters Dank galt allen, die ihn in seinem ersten Jahr in Brilon tatkräftig unterstützt haben und das über Parteigrenzen hinweg. Man müsse einfach miteinander reden, auch wenn man unterschiedlicher Meinung sei. Das sei in Brilon gelungen, so der Propst, und hatte gleich mit der diesjährigen Schnad das beste Beispiel parat: „Die Kirche muss wohl mehr auf Wanderschaft gehen, um wieder mehr Kontakt zu den Gläubigen zu bekommen.“
Nach einem Zwischenspiel des Blockflötenorchesters „Vierjahreszeiten“. nutzte die neue Pfarrgemeinderats-Vorsitzende Nicole Thurau-Stoeck, die Gelegenheit, ihre Mitstreiter vorzustellen. Ihr sei durchaus bewusst, was auf ihr Team und sie zukomme, gerade wenn es um die Pastoralverbünde gehe, doch sie sei da guten Mutes, so Frau Thurau-Stoeck.
Der evangelische Pfarrer Jörg Eulenstein, nahm die Vorlage der Propstes gerne auf und sprach sich in seinen Grußworten ebenfalls dafür aus, dass in Brilon der ökumenische Gedanke groß geschrieben werde. Daher begrüßte es Eulenstein noch einmal ausdrücklich, dass es im neuen Pfarrgemeinderat (PGR) einen Sachausschuss Ökumene gäbe, dem dazu auch noch ein Mitglied seiner Gemeinde beratend angehöre.
Nach einer kurzen Rede des stellvertretenden Bürgermeisters der Stadt Brilon, Horst Weidtkamp, seien im Rahmen eines gemütlichen Beisammenseins noch viele gute Gespräche geführt worden, so die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates. Das stimme sie zuversichtlich.
10:22
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14:48
Der/Die Breilohn hat noch nicht gesagt, ob er/sie denn in der katholischen Tradition verwurzelt ist. War er/sie denn überhaupt in der Messe, um sich solch einen Kommentar an dieser Stelle zu erlauben? Wer sich auf die röm.kath. Tradition unserer Stadt beruft, hat deren moralischen Werten nachzufolgen.
13:06
Und wieder ein Eigentor: Androphage wird auch in der Anrede mit ph geschrieben.
...braucht wohl er... da ist wohl eher gemeint.
und hier wird Ihnen bestimmt geholfen:
(Anruf genügt):
Caritasverband Brilon e. V.
Geschäftsstelle
Scharfenberger Straße 19
59929 Brilon
Telefon 02961 97190
Telefax 02961 971928
12:32
Hallo Andropage
Danke für den Vorschlag eine Selbsthilfegruppe der Caritas zu besuchen
Wer sich als Namen Androphage zulegt braucht doch wohl er eine Selbsthilfegruppe
Mich würde interessieren wie Sie auf Ihren Namen gekommen sind und den Namen des Leiters der Selbsthilfegruppe der Caritas würde mich interessieren
10:17
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09:41
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09:19
Natürlich breilohn....wieder keine Ahnung aber viel Senf:
1. was hat ein Pontifikalamt mit Tradition zu tun?
Es wurden in Nikolai- und Propsteikirch sowie in den Filialkirchen schon viele Pontifikalämter mit Bischöfen aus anderen Bistümern gefeiert.
2. ist Münster kein Erzbistum, sondern ein Bistum (Münster = Suffragandiözese also keine leitende Funktion wie ein Erzbistum).
Wie bereits Herr Nuhr schon sagter: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Schnauze halten
08:41
Seit wann gehört die Propsteigemeinde Brilon zum Erzbistum Münster ????
Bisher hielten nur Weihbischhöfe aus Paderborn, dem zuständigen Erzbistum, Pontifikalämter in Brilon
Wo bleibt da die Tradition ??