Das aktuelle Wetter Brilon 10°C
Praktikum

Kinderpsychologin oder Chirurg

18.02.2010 | 07:00 Uhr
Kinderpsychologin oder Chirurg

Winterberg. Ob im Krankenhaus oder in der Grundschule - beim zweiwöchigen Schulpraktikum für die Stufe 9 am Geschwister-Scholl-Gymnasium konnte jeder Schüler seinen Interesse folgen.

Demnach hat sich jeder einen anderen Praktikumsplatz ausgesucht, bei dem man mal die Berufswelt erkunden kann.

Ich sitze in der Redaktion der Westfalenpost in Winterberg und finde den Job sehr interessant. Da mich das Themengebiet Journalismus generell interessiert, entspricht der Job meinen Erwartungen, die ich an mein Praktikum gerichtet hatte. Man lernt Leute kennen, hat Spaß an der Arbeit und es gibt immer was zu tun. Es ist auf alle Fälle ein sehr interessantes Gebiet.

Umfrage

Ich habe andere Mitschülerinnen und Mitschüler gefragt, wie sie es an ihrem Praktikumsplatz finden und was sie für Erfahrungen gesammelt haben.

Saskia Schmidt (15) gefällt ihr Praktikum im Edith-Stein-Kindergarten ebenfalls. Sie hat Spaß daran, da es mit den Kindern immer lustig ist. ,,Den Kindern fällt immer was Neues ein, was man machen kann. Es wird nie langweilig.” Erfahrungen hat sie gesammelt, sowohl an der Arbeit, als auch im Umgang mit den Kindern.

Reiz der Arbeit

Bei der Arbeit ist sie aufmerksamer geworden und hat mehr Reiz zum Arbeiten. Mit den Kindern hat sie die Erfahrungen gesammelt, dass jedes Kind anders ist. Auch wenn man am Anfang einen anderen ersten Eindruck von den Kindern hatte, so merkt man doch, dass, ,,wenn man sich mehr mit den Kindern beschäftigt, alle total lieb sind.” Der Job sei zwar anstrengend, aber sie bereut nicht, dass sie diesen Praktikumsplatz ausgewählt hat. Die Kinder kommen auf sie zu, wollen mit ihr zusammen spielen und malen Bilder für sie. Das Praktikum hat ihr neue Erkenntnisse für die Zukunft gebracht. ,,Ich hab schon vor dem Praktikum darüber nachgedacht, Kinderpsychologin zu werden. Das wurde hierdurch verstärkt.”

Tam Nguyen will Chirurg werden. Foto: Alexandra Kopp

Tam Nguyen (15) absolviert sein Schulpraktikum im St. Franziskus-Hospital Winterberg. Er hat die erste Woche in der Ambulanz gearbeitet. In der Woche hatte er nicht wirklich Spaß, und es hat ihm auch nicht wirklich gefallen, da er es zwar ,,recht interessant” fand, allerdings keine Aufgaben zu erledigen hatte, die seinen Vorstellungen entsprachen. Er weiß jetzt, wie man richtig Blutdruck misst.

Ansonsten hat er nur zugesehen, wie die verschiedensten Fälle behandelt wurden. Trotzdem hat die erste Woche seinen Wunsch vom Zukunftsjob verstärkt. Er will Chirurg werden.

In der zweiten Woche auf der Intensivstation hatte er nur manchmal Spaß, da er es zwar interessant fand und es viel zu entdecken gab, er allerdings ,,ekelige” Sachen abputzen musste, woran er nicht viel Spaß hatte.

Intensivstation

Er hat Erfahrungen mit alten Leuten gesammelt. Trotz allem weiß er, dass er ,,auf keinen Fall Pfleger” werden wird. Aber im Großen und Ganzen gefällt ihm sein Praktikum und er bereut nicht, dass er im Krankenhaus diese zwei Wochen absolviert hat. Alexandra Kopp

Alexandra Kopp

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/2603514/create

Aktuelle Fotos und Videos
Autosalon Brilon
Bildgalerie
Autosalon
Krimi-Einkauf
Bildgalerie
Criminale 2012
Brilon blüht auf
Bildgalerie
Fest
Mediforum in Brilon
Bildgalerie
Gesundheit
Aus dem Ressort
Gemeinsam sind sie noch erfolgreicher
Brilon Kultour
Gemeinsam sind sie noch erfolgreicher als in ihren Spezialbereichen. Die Rede ist von allen Kulturfreunden in der Stadt Brilon, die ihr unglaublich weit gefächertes und qualitativ hoch angesiedeltes Programm jedes Jahr im Brilon Kultour-Heft bündeln. Gestern war es wieder soweit. BWT-Geschäftsführer
„BRI“-kannt wie ein bunter Hund
Kommunalpolitik
Im Hochsauerlandkreis ist sein Lkw - Kennzeichen „BRI DP 68“ - bekannt wie ein bunter Hund: Bernhard Mühlenbein aus Rösenbeck fährt mit seinem blau-roten Hanomag Henschel F 223 von Baustelle zu Baustelle. Er sei der letzte Lkw im Einsatz mit einem Briloner Kennzeichen, weiß Mühlenbein. Das kann sich