Katastophenschutzübung am Josefsheim Bigge

Am Josefsheim fand die kreisweite Katastrophenschutzübung statt
Am Josefsheim fand die kreisweite Katastrophenschutzübung statt
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Rund 200 Einsatzkräfte wurden am Samstag bei der zentralen Katstrophenschutzübung des Hochsauerlandkreises am Bigger Joserfsheim mobilisiert.

Bigge..  Wenn es im Josefsheim in Bigge brennt, was dann? Um für den Ernstfall gewappnet zu sein, fand die jährliche Katastrophenschutzübung des Hochsauerlandkreises am Samstag im Josefsheim Bigge statt. Ausgangslage: Im Haus Theresa in der Nähe des Prior-Saales und der Josefsbrauerei war ein Brand ausgebrochen, so dass sich die 27 Bewohner des Hauses in akuter Gefahr befanden.

Da die ersten Kräfte des Löschzuges Bigge-Olsberg wurde sehr schnell die Gefährdung von Menschenleben erkannt hatten, wurden zahlreiche weitere Einsatzkräfte des Löschzuges Bigge-Olsberg und der Löschgruppen der Stadt Olsberg, des Rettungsdienst HSK, der Hilfsorganisationen aus dem HSK (DRK, Malteser Hilfsdienst), des THW, der Feuerwehr Brilon und des Feuerwehr Fernmeldedienstes aus Arnsberg alarmiert.

Auch ein Personen-Transport-Zug aus dem Kreis Soest mit 22 Einsatzkräften kam im Rahmen der überörtlichen Hilfe. Schließlich mussten die Verletzten zunächst im Priorsaal des Josefsheims erstversorgt werden und dann in die Bigger Schützenhalle zur weiteren Behandlung verbracht werden.

Augenmerk auf Transport der Opfer

Hauptziel der Übung war die Überprüfung der Zusammenarbeit der rund 200 Einsatzkräfte der verschiedenen Organisationen, so Ferdi Drescher, Pressesprecher des Feuerwehrverbandes des HSK. Vor allem sei es darum gegangen, die verschiedenen Arbeitsabläufe zu proben. Das heiße insbesondere, den reibungslosen Transport der Verletzten zu gewährleisten. Außerdem sollte bei dieser Übung die Alarm- und Rettungskette des Josefsheim sowie die Einberufung des Krisenstabs des Josefsheim, das mit etwa 20 Mitarbeitern an der Übung beteiligt war.

„Kleine Baustellen“

Gleiches gilt für etliche Bewohner des Hauses Theresa, die wie die Mitglieder der Jugendfeuerwehr die Verletzten mimten. Als Beobachter machten sich Fachbereichsleiterin Anja Menne und Fachdienstleiter Christoph Dürwald vom HSK sowie Olsbergs Bürgermeister Wolfgang Fischer und stellv. Bezirksbrandmeister Uwe Wiedenbeck ein Bild vom Ablauf der Übung.

Zum Abschluss der Übung zogen die verantwortlichen Übungsleiter und Führungskräfte ein weitgehend positives Resümee. Wie der stellvertretende Kreisbandmeister Uwe Schwarz, der diversen kleineren Baustellen sprach, die aufgearbeitet werden müssten.