Karl Metten hält Rückschau bei seinem letzten offiziellen Jahresempfang in Olsberg
12.01.2009 | 18:57 Uhr 2009-01-12T18:57:00+0100Olsberg. Karl Metten, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters der Stadt Olsberg, hielt beim Neujahrsempfang im Rathaussaal persönlich Rückschau auf 48 Jahre im Dienste des Amtes Bigge und der Stadt Olsberg.
Bauamtsleiter Paul Simon habe ihm die Weichen für seine berufliche Laufbahn gestellt. „Wir sind für die Bürger da und nicht die Bürger für uns”, so Metten. Er erinnerte an die gute Zusammenarbeit mit Stadtdirektor Heinrich Ochsenfeld und Elmar Reuter. Den verstorbenen Josef Niggemann nannte er einen väterlichen Freund. In seiner Rückblende betonte Metten, dass das Projekt Dorfsanierung bei aller kritischen Distanz Aufschwung für das Amt Bigge gebracht habe. „44 Millionen Euro Landeszuschüsse sind geflossen.” Schwierig seien die Jahre bei der Neugliederung und beim geplanten Bau der Negertalsperre gewesen. 2008 sei für Olsberg ein spannendes Jahr mit Aqua Olsberg, Bahnhof und Umgehungsstraße gewesen. „Unser Olsberg von A wie Antfeld bis W wie Wulmeringhausen ist trotz aller finanziellen Sorgen unterm Strich gut aufgestellt. Diese Überzeugung Elmar Reuters kann ich nur unterstreichen.” So habe Olsberg eine gute Zukunft vor sich: „Olsberg erwartet nach Fertigstellung der Umgehungsstraße Veränderungen, aber Olsberg braucht auch Veränderungen. Wir dürfen nicht in eine Wohn- und Schlafstadt verfallen. Unsere Nachbarstädte schlafen nicht! Lassen wir neben verkehrsberuhigten Bereichen auch pulsierendes Leben zu!” 2009 wird in Olsberg ein großes Stadtfest gefeiert, dabei werden alle Partnerstädte eingeladen. Zum Schluss zitierte Karl Metten den Schriftsteller Erich Kästner: „Wird's besser? Wird's schlimmer? fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich, Leben ist immer lebensgefährlich.”
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