Jürgen Lins führt Verkehrsverein Neuastenberg

Neuastenberg..  Eine prall geführte Tagesordnung war auf der gut besuchten Jahresversammlung des Heimat- und Verkehrsvereins Neuastenberg abzuarbeiten.

An Regularien stand die Ehrung von Meinolf Pape für 25 Jahre Geschäftsführertätigkeit sowie die Wahlen zum 1. Vorsitzenden und weiterer Vorstandsmitglieder an.

Zum neuen 1. Vorsitzenden wurde Jürgen Lins gewählt, der schon seit 2000 die Position des 2. Vorsitzenden bekleidet. Dafür neu im Amt als 2. Vorsitzender ist Aldo Hovenjürgen, Neu-Neuastenberger und Inhaber des Wohnmobilparks.

Bestätigt für weitere vier Jahre wurde dann auch Meinolf Pape als Geschäftsführer.

Als Gäste begrüßt wurden Ortsvorsteher Klaus Homrighausen und Tourismus-Direktor Michael Beckmann. Nach Tätigkeitsbericht und Resumee des Geschäftsjahres und den weiteren Regularien war die Entwicklung von Neuastenberg und Lenneplätze Thema. Dabei bieten die schon erfolgten und laufenden Großinvestitionen neue Chancen.

Neben dem Sessellift, der Eröffnung des Wohnmobilparks sowie der Neukonzeption des Gasthofes Rossel wird das laufende Jahr bestimmt durch den Bau des Ferienparks im Unterdorf sowie dem Um- und Neubau der Jugendherberge.

Mit dem Bau des Ferienparks im Unterdorf verbunden ist dann auch eine Erweiterung des Gastronomieangebotes in Neuastenberg durch die Wiedereröffnung des Schultenhofs im Wintersport Museum.

Zielgruppe Familien

Darüber hinaus geht auch das Berghaus Neuastenberg nach Inhaberwechsel wieder an den Start. Mit diesem gesteigerten touristischen Angebot erhöhen sich auch die Aufgaben des Verkehrsvereins.

Für die Pflege der Infrastruktur, die übrigens auch jedem Bürger zu Gute kommt, konnten zum Vorstand weitere Aktive gewonnen werden, die sich um die Themen- und Wanderwege kümmern. Die regelmäßige Grundreinigung der Grünflächen liegt seit Jahren in den bewährten Händen einer Gruppe von Freiwilligen.

Weitere Initiativen sollen für die Zielgruppe ‚Familien‘ erarbeitet werden, die schon im Winter Schwerpunktgäste sind und werden sollen. Die Angebote und Übernachtungsstruktur vor Ort stützen diese Ausrichtung. Diesen Weg bestätigen Tourismusdirektor Michael Beckmann und Ortsvorsteher Klaus Homrighausen.

Bürgerbus scheitert aktuell

Beim Dorfentwicklungsprozess „Höhendörfer“ werden in Zusammenarbeit mit den anderen Dörfern am Kahlen Asten weitere Projekte bearbeitet.

Leider gestalten sich gerade die wichtigen Initiativen ‚Radweg-Verbindung nach Winterberg‘ und ‚Bürgerbus‘ schwierig und zäh.

Der schon ausgearbeitete Verlauf über den Kahlen Asten wird in dieser Form vom Natur- und Wasserschutz abgelehnt. Hier sind weitere gemeinsame Gespräche notwendig.

Der Bürgerbus scheitert aktuell an der von den Buslinien nicht gewollten direkten Verbindung nach Winterberg, wofür die Mitglieder des Verkehrsvereins kein Verständnis haben.

Unbedingt notwendig ist eine Verbesserung der Loipensituation vom Kahlen Asten bis nach Hoheleye durch ein funktionsfähiges Spurgerät. Hier ist eine Arbeitsgruppe aus dem Kreis der Höhendörfer eingesetzt worden.

Wichtiger Aspekt bleibt auch die komplette Erfassung der Übernachtungsgäste und die Abführung der Kurtaxe, besonders durch die Untervermietung von Zweitwohnungen.

An Veranstaltungen für den Sommer 2015 steht das Dorf- und Pfarrfest am 9. August an.

EURE FAVORITEN IN DIESER STUNDE