Jüdische Bräuche und Riten

Padberg..  Die spannende Geschichte der Padberger Juden, die Bräuche in der Synagoge und die jüdischen Beerdigungsriten sind Thema einer Führung von Ortsheimatpfleger Norbert Becker und Stefan Lemberg.

Der Förderverein Ring Padberg lädt zu dieser geschichtlichen Führung alle Interessierten am Sonntag, 26. April, ab 15 Uhr ein. Treffpunkt ist „Am Pumpenstein“, gegenüber der Synagoge. Nach der Besichtigung der Synagoge geht es per Fußweg zum Jüdischen Friedhof zwischen Beringhausen und Padberg.

Jugendschule

In Padberg befindet sich die älteste, noch erhaltene Fachwerk-Synagoge Westfalens. Erstmals wurde die in der Ortsmitte liegende Synagoge am 9. Februar 1751 urkundlich erwähnt. Weit über die Ortsgrenze hinaus erstreckte sich früher das Gebiet der Synagogen-Gemeinde Padberg.

Zum Padberger Synagogenbezirk gehörten auch die Juden aus Helminghausen, Beringhausen, Rösenbeck, Messinghausen, Madfeld und Giershagen. Am Schabbat und den jüdischen Feiertagen kamen die Juden aus den umliegenden Dörfern zu den Gottesdiensten.

Zur jüdischen Gemeinde Padberg gehörten weiterhin der Jüdische Friedhof zwischen Beringhausen und Padberg sowie eine eigene Judenschule.