Josefsheim bietet zusätzliche Ausbildungsplätze

Fit für den Arbeitsmarkt: Im Berufsbildungswerk des Josefsheims Bigge werden junge Menschen mit Behinderung in über 30 Berufen qualifiziert.
Fit für den Arbeitsmarkt: Im Berufsbildungswerk des Josefsheims Bigge werden junge Menschen mit Behinderung in über 30 Berufen qualifiziert.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Das Josefsheim Bigge beteiligt sich wieder an einem Programm der Landesregierung, mit dem 100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche zur Verfügung gestellt werden.

Bigge..  In diesem Monat startet ein neuer Jahrgang des Programms „Unterstützte betriebliche Ausbildung - 100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene in Nordrhein-Westfalen”. Das Josefsheim Bigge stellt dafür wie in den Vorjahren wieder zehn Ausbildungsplätze zur Verfügung. Das Projekt wird vom Europäischen Sozialfonds, von der Bundesagentur für Arbeit und vom Landesministerium für Arbeit, Integration und Soziales mit insgesamt 2,3 Mio. Euro finanziell gefördert.

Schwerpunkt: Betriebliche Praxis

Das Josefsheim beteiligt sich seit 2008 an dem Ausbildungsprogramm der Landesregierung. „Der Schwerpunkt wird wieder auf der betrieblichen Praxis liegen, um so nah wie möglich am Arbeitsleben zu sein und später den Übergang in den Arbeitsmarkt zu erleichtern“, sagt Projektleiter Klaus-Peter Körner, der Job-Coach des Josefsheims.

Derzeit sucht Körner gemeinsam mit dem Reha-Team der Arbeitsagentur Meschede-Soest sowohl interessierte Auszubildende für die zehn freien Plätze als auch kooperierende Betriebe, die den praktischen Teil der Ausbildung übernehmen. Die Betriebe stellen das betriebliche Ausbildungspersonal. Von den Projektträgern wird sichergestellt, dass den Firmen keine zusätzlichen Kosten entstehen.

Intensive Begleitung und Beratung

Auszubildende und Betriebe werden von den Fachleuten des Josefsheims intensiv beraten und begleitet. „Auch über das aktuelle Projekt hinaus sind wir immer an Kooperationen mit Unternehmen interessiert, um Menschen mit Behinderung berufliche Teilhabe zu ermöglichen“, sagt Klaus-Peter Körner.

Die neue Maßnahme beginnt schon in diesem Monat. Interessierte ausbildungssuchende Jugendliche mit Behinderung können aber noch bis März einsteigen.

Sie können sich an die Ansprechpartner in den Reha-Teams der zuständigen Arbeitsagenturen, wenden um die Fördervoraussetzungen abzuklären.