Jecken feiern ein buntes Fest der Inklusion

Scharfenberg..  Alle zwei Jahre steht ein besonderer Höhepunkt der fünften Jahreszeit an: „Es ist eine der größten Karnevalsveranstaltungen im Altkreis Brilon, die wir heute gemeinsam feiern“, sagte Sitzungspräsident und Bürgermeister a.D. Franz Schrewe zum Auftakt der 13. Elferratssitzung der Caritas-Wohnhäuser in der voll besetzten Scharfenberger Schützenhalle. Das besondere Moment an der Session: Es ist ein Fest der Inklusion und besitzt mittlerweile Tradition. „Seit 1998 sind wir bereits in Scharfenberg“, erinnerte Sitzungspräsident Franz Schrewe das Publikum an die Ursprünge. Seitdem gilt: „Der Caritas-Karneval ist ein gutes Zeichen für Inklusion, denn daran arbeiten Menschen mit und ohne oder noch keiner Behinderung gemeinsam Seite an Seite. Und zusammen feiern wir heute Abend.“ Gefeiert wurde ausgelassen unter der Regentschaft des Prinzenpaares Manuela I. Wendel und Richard I. Schröder.

Das Programm der 13. Elferratssitzung umfasste elf Showeinlagen. Darunter mischten sich auch die Scharfenberger Lokalheldinnen und Helden vom spielfreudigen Tambourcorps Unitas, von der schmucken Funkengarde „Die Fegebesen“ und der Showtanzgruppe „Satisfaction“. Auf der kleinen Bühne sorgte das Blasorchester „Die Scharfenberger“ für einen brillant-musikalischen Rahmen.

Zum Auftakt des Caritas-Programms hieß es: Licht aus, Schwarzlicht an. Die Kreativa AG erklärte die Bühne zum spannend-augenzwinkerndem Tatort beim Schwarzlichttheater. In kosmische Weiten entführte die St. Martin Werkstatt das Publikum mit ihrer Rolli-Reise durch die Galaxie.

Bayrisches Potpourri

Ganz zünftig-bodenständig betraten die Jecken des St. Elisabethhauses das Podium, um ein Bayrisches Potpourri zu präsentieren – Krachlederne und Dirndl inklusive. Im „Wachsfigurenkabinett“ des Dechant-Ernst-Hauses rockten Nana Mouskouri, Udo Jürgens, Heino, und sogar Pu, der Bär, den Saal.

Märchenhafter Fußballsommer

An diese Stimmung knüpften die Team Einser aus dem Mühlenweg an. Sie erinnerten an den märchenhaften Fußballsommer mit „Wir sind Weltmeister“. Mit einem schmackhaften wie schelmischen Schmunzeln präsentierten sich die „Süßen Früchte“ aus dem St. Nikolaushaus. Als letzter Akt trat ein ganzes Orchester auf den Plan. Die Caritas-Mitarbeiter spielten Klassik einmal ganz anders auf: Das Luftpumpenorchester zischte und fauchte sich durch die Notenwelt – bis zum finalen Tusch.

Schön war es, der Caritas-Karneval, an den die Narren-Orden jeden Akteur noch lange erinnern ­werden.

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