Ist Erfolg planbar? - BVB-Boss Watzke referiert vor Wirtschaftsexperten in Brilon
14.09.2012 | 18:16 Uhr 2012-09-14T18:16:00+0200
Brilon. Natürlich, wie das Beispiel der Borussia aus Dortmund eindrucksvoll zeigt. Wobei der BVB-Geschäftsführer allerdings auch frank und frei einräumte: „Wir haben dabei Glück in überreichem Maß genossen.“ Jenes des Tüchtigen, wie das alte Sprichwort weiß.
Anfang 2005 war der Unternehmer aus Marsberg ehrenamtlicher Schatzmeister des BVB, als ihn Clubpräsident Rauball anrief und ihn um Hilfe bat. Die Schulden waren auf 122 Mio Euro angelaufen, das Stadion verkauft und für 17 Mio Euro Jahresmiete angemietet.
Dank zahlreicher fußballbegeisterter Gläubiger und einem ebenso fußballbegeisterten Investmentbank-Vorstand konnte Watzke dem Verein wenige Tage vor der sonst unvermeidbaren Insolvenz zwei Jahre Luft verschaffen. Und die nutzte er zu Umstrukturierung des Unternehmens Verein. Sein Konzept: Kurze Wege, klare Strukturen, klar definierte Entscheidungen, klare Verantwortlichkeiten. Binnen zweier Jahre drückte Watzke das Budget für die Spielergehälter von 57 auf 25 Mio Euro. Watzke: „Die spielerische Qualität ging zwar runter, aber wir stiegen nicht ab.“
2007 war der Zeitpunkt für Visionen beim BVB
2007 dann war der Zeitpunkt für Visionen. Watzke: „Wir wollten etwas völlig Neues machen, eine neue Art Fußball zu spielen. Extrem aktionsreich, extrem laufintensiv.“ Das geht am besten mit jungen Spielern. Damals für kleines Geld zu haben: Hummels, Schmelzer, Großkreutz. Und dann holten sie Jürgen Klopp. Der Rest ist bekannt. Vollgasfußball.
Und das Schöne dabei: „Auf dem Weg zum Erfolg hat der Erfolg kein Geld gekostet.“ Rund 150 Mio Schulden sind abgebaut, jüngst wurden 12 Mio Euro aus Eigenmitteln in ein Trainingszentrum investiert. Auch heute, sagt Watzke, sei alles noch ein Experiment: „Schau’n wir mal, wo unsere Grenzen sind.“
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Ist Ausbeutung planbar? Schlag nach bei keynes und Co,
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Wie dumm ist das denn?
Watzke hat einfach Glück gehabt.
Es hinterher als Können zu verkaufen, ist zwar legitim, aber irgendwie erinnert es an die Taschenbuchratgeber :in dreißig Tagen Chinesisch, in dreißig Tagen zum Weltunternehmen.
Es hätten auch alles nach hinten gehen können, und viele hãtten sich gefreut, dass der BVB weg ist.
"Viele hätten sich gefreut..." Ist er aber nicht, was manchen wirklich Bauchschmerzen bereitet. Merke: der schönste Platz im Himmel ist da wo man beobachten kann, wie die verdammten Seelen in die Hölle stürzen!
Ich weiß jetzt nicht was das mit Glück zu tun hatte ?
Aber auch absolut gar nichts, hatte das mit Glück zu tun !!!!!!!!
Selbst als der FCB den BVB die Spielergehälter geliehen hatte.... Da war auch viel eigenennutz bei... Und das ist bei 99% der Sponsoren und Gönnern der Fall gewesen.
Wer hart arbeitet und ein gutes Konzept hat, wird unterstützt. Und dieses Konzept konnte nur auf gehen. Das da gleich 2 Meisterschaften war sicher nicht das Ziel.