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Brautmodenmesse

Inspirationen für die schönsten Stunden

11.01.2011 | 16:40 Uhr
Inspirationen für die schönsten Stunden
Viele tolle Dekorationsideen warten auf der großen Festtagsmesse inm Kloster Bredelar auf die Gäste.

Bredelar.(ad) Vorfreunde auf den schönsten Tag des Lebens holten sich zukünftige Bräute und Schützenköniginnen mit ihren Hofdamen bei der Festtagsmesse im Kloster Bredelar. Aber auch wer ein Cocktailkleid für besondere Anlässe, ein festliches Outfit für den Abiball und das passende Drumherum suchte, war hier an der richtigen Adresse.

Der Nachmittag der Festtagsmesse gehörte ganz den Bräuten in Spe. Bei zwei Modenschauen hatten sie die Qual der Wahl zwischen 30 unterschiedlichen Modellen im klassischen Weiß, Creme- oder Champagnerfarben. In ist, was gefällt, mit ausgestelltem Chiffonrock und ausladender Schleppe oder ganz schlicht. „Das Brautkleid muss längst nicht mehr unifarben sein“, lässt Hiltrud Geining, Fachfrau für Braut- und Schützenfestmoden, durchblicken. Hübsch ist auch das Modell mit einem mit roter Tüllspitze überzogenen Korsagenoberteil. Hiltrud Geining empfiehlt, das Brautkleid etwa fünf bis sechs Monate vor dem Hochzeitstermin auszusuchen. Auch bei dem Kopfschmuck ist erlaubt, was gefällt. Ein ganz langer Schleier, kurz oder auch mittellang oder doch lieber nur ein Diadem.

Die Kleider der Brautjungfern sind schlicht gehalten in weichen fließenden Stoffen, und für den Abiball empfiehlt sich das kleine Schwarze oder Rote. Raffiniert waren die Festtagssträuße in Herzform oder die Rosenkugel von Perlenschnüren gehalten.

Der Laufsteg für die insgesamt vier Modenschauen war in der ehemaligen Abteikirche aufgebaut. Schon rechtzeitig hatten sich Ursula Otto (71) mit Enkeltochter Jaqueline (15) aus Leitmar ihren Platz in der ersten Reihe gesichert. Ein Hochzeitskleid brauchten beide Frauen zwar nicht. Aber die Hobbyschneiderin und ihre Enkelin wollten sich trotzdem die Modenschauen nicht entgehen lassen. Alexandra Wille ist explizit auf der Suche nach einem Brautkleid. Der zukünftige Bräutigam war zwar auch mitgekommen. Aber ein Vetorecht habe er in diesem Fall nicht, lacht die 28-Jährige.

In den weiteren Räumen im Erd- und Obergeschoss des Klosters konnten sich die Gäste über alles Informieren, damit der schönste Tag im Leben garantiert perfekt ist, vom Festtagsmenü, der originellen Einladungskarte, den Trauringen, der Frisur, den Schuhen bis hin zur Festlimousine.

Abends kamen dann die Schützenköniginnen und Hofdamen auf ihre Kosten Insgesamt 85 Roben ließen auch hier keinerlei Wünsche offen. Geraffte Oberteile lassen eine schmale Figur erscheinen.

Rd.600 Besucher holten sich Inspirationen auf der Festtagsmesse. „Es war eine gelungene Veranstaltung“, freute sich Marita Veith, Geschäftsführerin des Kulturzentrums Kloster Bredelar. Moderation der vier Schauen hatte Andreas Melliwa.

DerWesten

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