In zwölf Minuten beim Patienten sein
10.02.2012 | 17:12 Uhr 2012-02-10T17:12:00+0100
Marsberg. (ad) Die neue Rettungswache direkt an der B7 (Bredelarer Straße) neben dem Autohaus Bunse hat am Donnerstagnachmittag Landrat Dr. Karl Schneider im feierlichen Rahmen seiner Bestimmung übergeben. Danach gaben Propst Norbert Schröer und Superintendent Alfred Hammer den neuen Räumlichkeiten den kirchlichen Segen.
Dies sei jetzt die sechste neue Rettungswache des HSK, die ihrer Bestimmung übergeben werden konnte, freute es den Landrat in seiner Laudatio. Mit großer Beteiligung der Krankenkassen seien sie teils aufwändig renoviert oder ganz neu gebaut worden. Mit dem Stand könne sich der HSK durchaus sehen lassen, so Landrat Schneider weiter vor den vielen Gästen, darunter der Architekt, Mitglieder des Kreistages, der Krankenkasse, der Kreisverwaltung, der neue Kreisdirektor, Vertreter des St.-Marien-Hospitals und natürlich die Mitarbeiter.
„1990 waren gerade mal 45 Mitarbeiter kreisweit in den Rettungswachen im Einsatz. Jetzt sind es 150“, verdeutlichte der Landrat die Notwendigkeit der baulichen Verbesserungen. Jetzt sei die Wache in räumlicher und technischer Sicht perfekt. Flächendeckend seien die Einsatzfahrzeuge und die Personen auf einem guten Weg, die Hilfsfristen von 12 Minuten im ländlichen Bereich und acht Minuten in den Städten erreichen zu können.
So sei auch der Neubau in Marsberg notwendig geworden, weil die alte Rettungswache, die 1985 am St.-Marien-Hospital errichtet wurde, nicht mehr ausreichte. Die gestiegenen hygienischen Anforderung hätten nicht nur durch Umbaumaßnahmen erfüllt werden können. Durch den neuen Standort der Rettungswache an der Bredelarer Straße könnten durch die verkehrsgünstige Lage die Einsatzziele auch schneller erreicht werden, argumentierte der Landrat weiter. Dem konnte Eva Kleffner, Stadtkämmerin und zweite Allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters, nur zustimmen: „Durch den Neubau wird der Gesundheitsstandort Marsberg gestärkt und die Bürger können sich weiterhin auf eine gut funktionierende Rettungswache verlassen.
Erfreulich fand der Landrat außerdem, dass sich die heimischen Firmen im Wettbewerb behaupten konnten und mehr als 88 Prozent der Auftragssumme von 1,2 Mio. Euro im Kreis blieben.
Er verdeutlichte in dem Zusammenhang, dass Kreistag und Verwaltung weiter bestrebt seien, die Rahmenbedingungen für die mittelständische Wirtschaft zu verbessern. „Denn das produzierende Gewerbe bildet den Schwerpunkt des wirtschaftlichen Geschehens im Hochsauerlandkreis und ist damit das Rückgrat unserer Wirtschaft.“
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