„Immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Menschen“

Erlinghausen..  Ursula Schröder und Gisela Schröder gehören seit 50 Jahren der Caritas an. Im Rahmen der Jahresversammlung der Caritas Erlinghausen ehrte Schwester Rotraud vom Caritas-Diözesan-Vorstand im Erzbistum Paderborn und Ulrich Schilling vom Regionalvorstand Hochsauerlandkreis die beiden Caritas-Mitarbeiterinnen für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement für den Nächsten.

„Not sehen und handeln, das haben sich beide Caritas-Mitarbeiterinnen zu Eigen gemacht. Sie haben immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Menschen“, sagte die Ordensfrau und übergab beiden das goldene Caritas-Ehrenabzeichen mit Urkunde.

Aufbauarbeit

Schon Anfang der 1960-er Jahre haben sich beide in die Gemeindearbeit eingebracht und haben in 1966 die Caritas Erlinghausen mitgegründet und den Bezirksdienst mit aufgebaut. Beide haben neun Mal als Kochfrauen die Jugend- und Kinderfreizeiten der Caritas begleitet. Ursula Schröder war Vorstandsmitglied der örtlichen Caritas und der Caritas-Konferenz Brilon-Marsberg. „Wir können gar nicht genug Danke sagen“, so Ulrich Schilling. Er überreichte den beiden die Caritas-Rose der heiligen Elisabeth.

Die Vorsitzende der Caritas Erlinghausen, Brigitte Tietze, sowie die Kassiererin und Schriftführerin Brunhilde Wüst-Iske gaben beide nach einem Jahr ihre Ämter ab. Ulrike Prior übernimmt das Amt der Kassiererin. Das Amt der Vorsitzenden blieb unbesetzt. Die Caritas sei ein wichtiges Standbein in der Gemeinde als praktizierter Glaube, bedauerte Präses Pfarrer Christian Elbracht, dass sich niemand für den Posten fand.

Im März soll ein weiteres Treffen stattfinden. Der Präses hofft, dass sich bis dahin „eine gute Lösung um das Amt finden wird“.