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I wie Inspektion
29.03.2010 | 14:36 Uhr 2010-03-29T14:36:00+0200
Im Frühjahr ist eine Inspektion angesagt - und eine Autowäsche.
Wenn der Schnee endgültig wegtaut, ist oft nicht nur die Straßendecke ramponiert: Monate unter Eis und Dreck lassen auch die Autos trübe aussehen. Zeit, den Wagen aufzupolieren.
Besonders Streusalz macht dem Pkw zu schaffen. Es legt sich auf Lack und Bremsen, spritzt sogar hoch bis in den Motorraum und greift die dort verbauten Aluteile an. „Die müssen dann gereinigt und eingewachst werden, damit das Salz keinen weiteren Schaden anrichtet”, sagt Herbert Schäfer aus Medebach-Küstelberg.
Der Kfz-Meister rät generell dazu, den Wagen nach dem langen Winter gründlich zu reinigen: „Steinschläge zum Beispiel sieht man im Winter nicht vernünftig, weil das Auto für eine lange Zeit so verdreckt ist.”
Entdecke die Werkstatt oder der Halter selbst Lackschäden, sollten diese sofort ausgebessert werden, damit es keine Rostschäden gibt.
Rostnester entstehen
Ähnliches gilt für die Bremsen: „Im Winter bremst man mit Gefühl, weil es oft glatt ist. Dabei werden die Bremen nicht richtig gereinigt. Durch Salz können dann Rostnester entstehen”, erklärt Schäfer, „da der Bremsklotz aber passgenau gefertigt ist, löst die Bremse nicht mehr richtig, wenn Salzwasser sie an den Seiten festrosten lässt.” Die Hitze, die dabei entsteht, schädige die Bremsen noch zusätzlich.
Deshalb: Ein Frühjahrsputz ist auch am Wagen angebracht. „Und dabei auch die Ecken säubern, die man nicht so sieht”, mahnt Schäfer. Denn Türrahmen, Ecken und Kanten setzen besonders gern Rost an.
Batterie bleibt drin
Die Autobatterie — entgegen der intuitiven Annahme, sie sei nach einem langen Winter erschöpft und leer — darf drinbleiben: „Der Batterie machen eher die ersten Frosttage zu schaffen. Wenn sie bis zum Frühjahr durchgehalten hat, hält sie auch weiter”, so der Kfz-Meister. „Erst, wenn es wieder richtig warm wird, bekommt auch sie wieder Probleme.”
Vielleicht steht ja dann eine Sommerinspektion an: Klimaanlage, Batterie und Getränkehalter.
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