HSK-Kommunen gehen Themen gemeinsam an
17.03.2011 | 18:59 Uhr 2011-03-17T18:59:00+0100
Olsberg. Bei der Bildung wollen die HSK-Städte und Gemeinden mehr an einem Strang ziehen. Ebenso bei der Betreuung und der Wirtschaft.
Die Konferenz der Hauptverwaltungsbeamten im HSK, bestehend aus dem Landrat und den Bürgermeistern der zwölf Städte und Gemeinden, hat sich auf eine verstärkte interkommunale Zusammenarbeit verständigt.
Gemeinsam mit der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) aus Köln sollen systematisch Handlungsfelder herausgearbeitet werden.
Für die Planung der künftigen Kindertagesbetreuung wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, der die vier Jugendamtsträger HSK, Arnsberg, Sundern und Schmallenberg sowie zusätzlich die Stadt Olsberg angehören. Ziel ist es, eine Kooperationsvereinbarung zwischen Kreis, Städten und Gemeinden sowie dem Gemeindeverband der Katholischen Kirchengemeinden Hochsauerland-Waldeck und dem Evangelischen Kirchenkreis Arnsberg abzuschließen.
Die Konferenz befürwortet, dass die Schulentwicklungsplanung in den Städten und Gemeinden wie bisher vom Schulamt für den HSK begleitet werden soll.
Für das Thema Inklusion (u.a. gemeinsame Bildung für Schüler mit und ohne Behinderung an einer Schule) erstellt das Bildungsbüro HSK zurzeit eine Ist-Analyse. Die Inklusion ist auch das Hauptthema der Bildungskonferenz am 13. April in Olsberg.
Die Bürgermeister unterstützen, dass das Wirtschaftspolitische Programm als Zukunftsprogramm des HSK fortgeschrieben wird. Eine Arbeitsgruppe, der die Bürgermeister aus Arnsberg, Meschede und Medebach sowie Vertreter des HSK angehören, plant das weitere Vorgehen .
Diskutiert wurde auch die Zuständigkeit der Krankenkosten für Asylbewerber durch die Gemeinden. Hallenberg musste für ein Ehepaar aus Serbien bislang 100 000 Euro ausgeben. Hier soll es einen Vorstoß beim Land NRW und beim Bund geben, diese Kosten nicht allein den Kommunen zu überlassen.
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