Höchste Auszeichnung des SGV für Ulrich Lange

Grönebach..  Höchste Auszeichnung des SGV für Ulrich Lange aus Grönebach: In der Regionalversammlung des SGV in Föckinghausen wurde dem Vorsitzenden der SGV-Abteilung Grönebach, Ulrich Lange, die Goldene Nadel für besondere Verdienste verliehen. Die Ehrung nahm der Vorsitzende des Hauptvereins, Dr. Andreas Hollstein, vor.

Lange hat die SGV-Abteilung Grönebach seit Wiederbegründung im Jahre 1988 nach 35 Jahren begleitet, den Verein seitdem geführt und entscheidende Impulse gesetzt. Seit 1988 zeichnet er als Fachreferent Wege im Bezirk Astenberg verantwortlich für das Wegenetz im Raum Winterberg-Hallenberg-Medebach. Seit 1996 ist er auch Mitarbeiter, Förderer und Wegezeichner des Rothaarsteigs.

Nach 25 Jahren als stellvertretender Fachreferent Wege im Hauptverein kann Lange auf eine erfolgreiche Bilanz zurückblicken. So half er bei der Ausarbeitung von 1200 Wegweisern mit Nah- und Fernzielen.

Lange, sonst ein geselliger Wanderer, versteht bei nicht ordnungsgemäßer Markierung der Wanderwege keinen Spaß. Leidenschaftlich tritt er für die fachmännischen Markierung zum Wohl des Wanderers ein. So sieht er das alleinige Wegezeichnungsrecht des SGV in NRW nicht als Vorrecht an, sondern als Verantwortung gegenüber den Wandersleuten.

Nach der Wiedervereinigung unterstützte Lange den Wanderweg der Deutschen Einheit als Betreuer. Lange brachte im Rahmen der Betreuung auch 500 Wanderzeichen zwischen Görlitz und Aachen an. Er war auch überregional auf geschichtsträchtigen Pfaden, wie dem Limes und - seit 2011 - entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze auf dem Kolonnenweg (Grünes Band) unterwegs. Als Fachübungsleiter Bergsteiger des Deutschen Alpenvereins (DAV) zieht es ihn mit Hochgebirgswanderern mindestens einmal im Jahr in die Dolomiten oder die Deutschen Alpen. Sein Grönebacher Lieblingsprojekt ist der Dorfpfad - das ist der einzige zertifizierte Wanderweg im Stadtgebiet Winterberg.

Lange, selbst Jäger, weist stets darauf hin, wie wichtig die Zusammenarbeit von Forstämtern, Naturschützern, Bauern und Touristik bei der Ausarbeitung von Wanderwegen ist. Sein Credo lautet: Wandern und Naturschutz schließen einander nicht aus.