Harte Klänge für guten Zweck
02.08.2009 | 17:12 Uhr 2009-08-02T17:12:00+0200
Brilon. Irische Folklore - das war am Freitag beim Musiksommer. Härtere Klänge für einen guten Zweck wurden dagegen am Samstagabend auf dem Marktplatz angeschlagen.
Um die Initiative „Rock for children - gegen Gewalt und Missbrauch von Kindern” zu unterstützen, haute u.a. „Eddie's Revenge” in die Saiten.
Die Formation aus Bielefeld ist eine der besten Iron-Maiden-Cover-Bands. Und ein Klassiker reihte sich an den nächsten: Von „The Trooper” bis „Run to the hills” war alles dabei. Ein Großteil der Fans dieser Musik dürfte allerdings beim großen Heavy-Metal-Festival in Wacken gewesen sein; sonst wären es bestimmt noch mehr Besucher gewesen. Schließlich ging es hier ja um eine gute Sache. Denn „Rock for Children” ist eine Benefizveranstaltung, die auf das Thema Missbrauch und Gewalt gegenüber Kindern aufmerksam machen will.
Bereits im Vorfeld des abendlichen Rockfestivals war auf dem Marktplatz so einiges geboten worden. Damit hatte Initiatorin Maria Leber Wort gehalten. „Es hat zwar alles einen ernsten Hinterrund, aber auch der Spaß, vor allem für die Kinder, sollte nicht zu kurz kommen”, sagte die engagierte Brilonerin.
Magier Mark
Bereits zu Beginn zog „Magic Mark”, der bekannte Zauberer von Fort Fun, die Kinder mit Kunststücken in seinen Bann. Vor allem hatte er auch noch seinen kleinen Begleiter mit dabei, das fuchsige Maskottchen.
Die „schwarz-weiß gestreiften „Zebranistics” und die „Mighty Dogs” stimmten mit fetzigen Klängen auf den Auftritt der bekannten Heavy- Metal-Band ein.
An Informationsständen stellten sich das Rote Kreuz, der Weiße Ring sowie BACAA, eine Motorrad Organisation, vor. Sie hat unter dem Motto „Don`t touch” der Kinderpornografie und dem Missbrauch den Kampf angesagt. Alle Helfer - und das waren nicht wenige - trugen ein T-Shirt mit der Aufschrift: „Kinder sind unsere Zukunft, helft sie zu schützen”.
Bleibenden Eindruck dürfte bei den Besuchern auch die Schweigeminute und die Lichterkette vor dem Konzert hinterlassen haben.
Kindesmissbrauch sei immer noch ein sensibles Thema, vor dem man gerne die Augen verschließe, betonte eine sehr zufriedene Maria Leber in einem ersten Fazit. Und es gab noch ein dickes Lob von ihr: „Ich bin stolz auf meine Briloner, die mich bei dieser Aktion so unterstützt haben!”
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