Hans-Josef Becker stattete Marienschule einen Besuch ab
12.02.2010 | 17:38 Uhr 2010-02-12T17:38:00+0100Brilon. Erzbischof Becker besuchte jetzt die Marienschule in Brilon. Im Unterricht hatten die Schüler Gelegenheit, ihm Fragen zu stellen.
Erzbischof Hans-Josef Becker hat in dieser Woche die Marienschule besucht. Der Oberhirte hat sich vorgenommen, alle 18 Schulen in Trägerschaft des Generalvikariats kennen zu lernen.
Zunächst traf sich die Schulgemeinde in der Propsteikirche, um mit dem Erzbischof einen Wortgottesdienst zu feiern. Passend zur Karnevalswoche rief der Bischof die Schüler auf, ihr wahres Gesicht zu zeigen und die Menschen hinter die Masken blicken zu lassen. Becker: „Jesus liebt jeden von euch so wie ihr seid. Vor ihm könnt ihr euch nicht verstellen.”
In seinen Gesprächen mit der Schulleitung und den Religionslehrern der Realschule unterstrich er den Wert der katholischen Schulen als Orte, an denen das Christsein gelebt wird. Er dankte den Verantwortlichen für ihre gute und erfolgreiche Arbeit und machte ihnen Mut, auch in finanziell schwierigen Zeiten die pädagogischen Herausforderungen anzunehmen. Er betonte, dass ihm der Kontakt zwischen der Marienschule und der Propsteigemeinde sehr wichtig sei.
Bei einem Gang durch die Schule nutzte der Erzbischof die Gelegenheit, in Unterrichtsstunden hineinzuschauen und mit vielen Schülern zu sprechen. Die Schüler genossen es sichtlich, ihrem Bischof so nahe zu sein und meinten anschließend: „Der ist ja echt cool.”
Schulleiter Stratmann würdigte vor Eltern, Schülern und Lehrern den Besuch des Bischofs als Anerkennung für geleistete Arbeit und als Verpflichtung, dass die Marienschule weiterhin ein Ort gelebten Glaubens und guter Schulbildung sein möge.
Am Mittagessen nahm Beigeordneter Reinhard Sommer teil, der dem Erzbischof für das schulische Engagement in der Stadt dankte. Sommer: „Die Marienschule ist eine sehr gute und sehr geschätzte Schule.” Der Bischof entgegnete, dass die Marienschule wegen der finanziellen Engpässe in der heutigen Zeit nicht mehr vom Erzbistum übernommen werden könnte.
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