"Gründerväter legten solides Fundament"
07.09.2008 | 19:55 Uhr 2008-09-07T19:55:00+0200Nehden. (aj/hjh) Nachdem der Wettergott beim Kaiserschießen Freitagabend zeitweise mächtig die Himmelsschleusen geöffnet hatte, hielten die Wolken Samstagnachmittag beim großen Festzug zum Glück dicht.
Drei Spielmannszüge, vier Musikapellen, fast alle Bruderschaften und Vereine aus dem Briloner Stadtgebiet, aus Willigen und Oestereiden sowie die Vertreter von Kirche und Politik marschierten durch das Spalier der zahlreichen vielen Zuschauer am Straßenrand in der Schützenhalle. Im Mittelpunkt stand natürlich das neue Kaiserpaar Christian und Petra Finger der Bruderschaft, das in der Dorfmitte die Parade abnahm. Einen „Dank an jene, die das alles im Jahr 1858 begonnen haben” hatte der Vorsitzende der St. Hubertus-Bruderschaft, Josef Vogel, in seiner Ansprache anlässlich des Festaktes Freitagabend ausgesprochen.
Dass die Gründerväter in Nehden ein „solides Fundament” gelegt hatten, fand auch die Anerkennung von Kreis-Oberst Klaus Rappold, der mit seinem Stellvertreter Karl-Heinz Benteler gekommen war. Beide überreichten anlässlich des Jubiläums der Bruderschaft die Wappentafel des Sauerländer Schützenbundes. Für den Kreisschützenbund Brilon überreichte stv. Kreisoberst Höing der Bruderschaft die Ehrentafel des KSB- Höing freute sich, in der Halle seine Tante Maria Lang begrüßen zu können: Die 92-Jährige war 1936/37 Königin der St. Hubertus-Bruderschaft und ist gemeinsam mit der gleichaltrigen Josepha Hartmann, Regentin 1951/52, die älteste lebende Königin der Jubiläumsbruderschaft. Der stellvertretende Bürgermeister Willi Becker erwähnte in seinen Grußworten nebenbei, dass er selbst bereits seit 46 Jahren der St. Hubertus-Bruderschaft angehöre - damals war der Briloner nämlich zum, nebenbei erfolgreichen, Friggen in Nehden.
Stadtschützenkönig Frank Hennecke und Stadtverbandsvorsitzender Dietmar Brandenburg entboten ebenso Grußadressen wie der stellvertretende Landrat Rudolf Heinemann, Präses Kleinadam, MdL Hubert Kleff, Ortsvorsteher Günter Schmies, der Geschäftsführer des Sportvereins Nehden, Michael Schmücker, Frank Willke, Vorsitzender der Schützengesellschaft Willingen sowie Ferdinand Kling und Bernd Einhäuser vom Vorstand der Volksbank Thülen und der Oberst des Schützenvereins Oestereiden, Dr. Fritz Olyschläger. Mit dem Rüthener Ortsteil verbindet die Nehdener eine besondere Freundschaft. Denn bereits seit 1963 ist der Tambourcorps alljährlich zu Gast beim Nehdener Hochfest.
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