Großes ehrenamtliches Engagement

Olsberg..  Elmar Reuter, langjähriger Stadtdirektor und Bürgermeister der Stadt Olsberg und Vorsitzender des Sauerländer Heimatbundes, ist jetzt mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für sein langjähriges und umfangreiches, kommunalpolitisches und ehrenamtliches Engagement geehrt worden. Die Auszeichnung überreichte Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann gestern in Arnsberg.

Dr. Gerd Bollermann würdigte den außerordentlichen kommunalpolitischen Einsatz von Elmar Reuter ebenso wie sein Engagement für seine Heimatregion - das Sauerland. „Sie setzen sich seit über 35 Jahren in vielfältiger Weise mit großer Tatkraft und Energie für das Allgemeinwohl und die Belange des Sauerlandes ein. Ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement, vor allem im kommunalpolitischen Bereich, ist beispielgebend.“

Der Regierungspräsident betonte in seiner Würdigung die grundsätzliche Bedeutung ehrenamtlichen Engagements für Demokratie und Gesellschaft auf der kommunalen und regionalen Ebene. Dies habe Reuter in besonderer Weise umgesetzt.

Seine berufliche Karriere startete Elmar Reuter 1963 bei der Bezirksregierung Arnsberg. 1980 wurde er jüngster Stadtdirektor Nordrhein-Westfalens bei der Stadt Olsberg, wo er bis 2009 das Amt des Bürgermeisters innehatte. Aufgrund seiner Verdienste wurde Elmar Reuter 2009 zum Ehrenbürgermeister seiner Stadt ernannt.

Von 1988 bis 2010 war Reuter stellv. Kreisvorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU des Hochsauerlandkreises und stetiger Delegierter zu den Landes- und Bundesvertreterversammlungen. Seit 2010 gehört er dem Regionalrat Arnsberg an, dem regionalen Planungsträger für den überwiegenden Teil des Regierungsbezirks.

Er engagierte sich über 10 Jahre lang im Städte- und Gemeindebund NRW. Dort gehörte er mehreren Ausschüssen an und war auch Präsidiumsmitglied. Sein besonderes Interesse galt stets der Heimatpflege. 2010 übernahm er den Vorsitz des Sauerländer Heimatbundes, mit dem gleichzeitig der Vorsitz des Heimatgebietes Kurkölnisches Sauerland des Westfälischen Heimatbundes verbunden ist. Im Westfälischen Heimatbund hatte er seit 2011 die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden inne.