Grenzgang startet mit Böllerschuss

Obermarsberg..  Die Historischen Schützen ziehen am nächsten Samstag, 30. Mai, wieder ihre Schnade entlang der Gemarkungsgrenze der Oberstadt und überprüfen die Standorte der Grenzsteine. Der Grenzbegang startet um 10 Uhr an der Kolpinghütte unterhalb des Buttenturms mit einem Böllerschuss.

Alle Wanderfreunde sind eingeladen

Eingeladen sind alle Wanderfreunde und Schnadegänger, nicht nur Schützen und Obermarsberger. Vorbei an den Drakenhöhlen geht es durch den Hagen, über die Diemelgasse, um den Kalvarienberg herum und über den Schwarzenberg zum Stadtberger Weg auf der Emmesse. Dort stoßen die Grenzgänger auf die Grenze zu Leitmar, wo im vergangenen Jahr die Schnade endete.

Blick auf die „Enemuder Warte“

Weiter verläuft die Schnade über den Homberg bis zur Leitmarer Straße, zu dem im Jahre 2005 gesetzten Grenzstein. Nach Überschreiten der Glinde führt der Weg vorbei an „Hohestein“ und „Schlage“ entlang der Grenze zu Giershagen bis zum Grenzstein aus dem Jahre 2006 gegenüber dem Hof Kleinschnittger. Entlang des Priesterberges geht es dann bis ins Diemeltal zum Zusammenfluss von Diemel und Hoppecke. Dort wird auch ein Blick auf die „Enemuder Warte“ geworfen. Wie lange kann sie noch ohne Schutzmaßnahmen den Witterungseinflüssen standhalten?

Jenseits der Diemel folgt der Schnadegang der Bredelarer Grenze und endet nach gut 15 Kilometern an der Obermarsberger Anglerhütte mit dem Grenzstein aus dem Jahre 2007.

Buttenturmfest

Von dort wird ein Pkw-Transfer zurück zur Kolpinghütte angeboten, um das ab 14 Uhr stattfindende Buttenturmfest zu erreichen. Unentwegte können diesen Weg aber auch noch zu Fuß zurücklegen. Der Grenzbegang ist nicht kinderwagentauglich.