„Goldener Pfad“ auf Niedersfelder Hochheide eingeweiht

Symbolisch wurde das Band zur Eröffnung des "Goldenen Pfades" unter anderem von Reinhard Schober (3. v. l.) und Bürgermeister Werner Eickler (4. v. l.) zerschnitten.
Symbolisch wurde das Band zur Eröffnung des "Goldenen Pfades" unter anderem von Reinhard Schober (3. v. l.) und Bürgermeister Werner Eickler (4. v. l.) zerschnitten.
Foto: Ralf Hermann
Was wir bereits wissen
Eine Wanderung über die Niedersfelder Hochheide ist seit Sonntag Nachmittag nicht einfach nur eine Wanderung über die Hochheide. Sie wird vielmehr zu einer ganz persönlichen Therapie-Sitzung in der Natur. Dank des „Goldenen Pfades“, der auf einer rund fünf Kilometer langen Strecke an zehn Stationen meditative Angebote bietet (wir berichteten). „Atmosphärebäder“ nennt dies der Diplom-Psychologe Reinhard Schober aus München, der den landschaftstherapeutischen Pfad entwickelt und am Sonntag vorgestellt hat.

Niedersfeld..  Eine Wanderung über die Niedersfelder Hochheide ist seit Sonntag Nachmittag nicht einfach nur eine Wanderung über die Hochheide. Sie wird vielmehr zu einer ganz persönlichen Therapie-Sitzung in der Natur. Dank des „Goldenen Pfades“, der auf einer rund fünf Kilometer langen Strecke an zehn Stationen meditative Angebote bietet (wir berichteten). „Atmosphärebäder“ nennt dies der Diplom-Psychologe Reinhard Schober aus München, der den landschaftstherapeutischen Pfad entwickelt und am Sonntag vorgestellt hat.

Kraft tanken, Freude finden

Entschleunigen, Kraft tanken, sich entspannen, die einzigartige Atmosphäre spüren - dies und vieles mehr sollen Körper, Geist und Seele auf dem Rundweg. Dabei helfen so genannte Achtsamkeitstafeln. Sie regen an zu Gesprächen und Gedanken, vielleicht aber auch nur zum Weitergehen. „Ziel ist es, emotional aufbauende Freudeimpulse zu vermitteln. Mit einem hohen Freudepegel fällt nachweislich vieles leichter“, so Reinhard Schober.

Auf dem „Landschaftsbalkon“, am Ort der Besinnung, an der Windharfe oder auf dem Kulissen-Weg sollen die Besucher zunächst eine Beziehung zum jeweiligen Landschaftsthema finden, danach die Atmosphäre mit allen Sinnen erspüren und letztlich Anregungen mitnehmen. Dabei ist es völlig unerheblich, ob Impulse oder Ideen bereits auf dem Rundweg entstehen oder vielleicht erst später mit einem zeitlichen und räumlichen Abstand.

Reinhard Schober fasste die Ziele des Pfades wie folgt zusammen bei der offiziellen Eröffnung des Angebotes: „Der Goldene Pfad soll die Besucher in eine ganz einfache Anderswelt entführen, auf andere Gedanken bringen, von Belastungen befreien und sie innerlich beflügeln.“ Zuvor hatte Pfarrer Norbert Lipinski den „Goldenen Pfad“ im Rahmen einer feierlichen Messe auf der Hochheide eingeweiht.

Windräder ein Dorn im Auge

So ganz ohne Politik ging es aber auch nicht vonstatten am Sonntag. Tourismus-Direktor Michael Beckmann verwies mit Blick auf mögliche Windkraftanlagen auf die Investition von insgesamt 135 000 Euro, von denen die Winterberger Touristik 35 000 trägt. „Wenn die Windräder kommen, ist diese Investition verbrannt“, so Beckmann. Bürgermeister Werner Eickler bat „die örtlichen Kräft, ein Auge auf den Pfad zu werfen“.