Gemeinsam schunkeln und feiern in Rösenbeck

Ein Küsschen in Ehren.... Gut gefeiert haben die Frauen beim närrischen WEiberfrühstück in Rösenbeck
Ein Küsschen in Ehren.... Gut gefeiert haben die Frauen beim närrischen WEiberfrühstück in Rösenbeck
Foto: WP
Fest in Hand der jecken Weiber war gestern wieder die Schützenhalle. Zum Weiberfrühstück hatten sich im Vorfeld schon 300 Frauen aus der ganzen Umgebung angemeldet, um gemeinsam zu feiern und zu schunkeln.

Rösenbeck..  Fest in Hand der jecken Weiber war gestern wieder die Schützenhalle. Zum Weiberfrühstück hatten sich im Vorfeld schon 300 Frauen aus der ganzen Umgebung angemeldet, um gemeinsam zu feiern und zu schunkeln. Elsbeth Baumann vom Rösenbecker Karnevalsgremium freute sich, dass so viele bunt kostümierte Frauen gekommen waren. Die Männer hatten nur Einlass, wenn sie zum kostenlosen Fahrtransfer gehörten oder wenn sie den Damen das Programm gestalten wollten. Ganz früh auf den Beinen waren Renate Marlis, Roswitha, Doris Thea und Angelika, die Geishas aus Can-stein.

Schon um zehn Minuten vor acht Uhr morgens stand der Fahrdienst aus Rösenbeck vor ihren Haustüren und holte sie ab. Bis 17 Uhr wollten sie weiterfeiern. „120 Damen haben wir zur Schützenhalle gefahren“, erzählten Rudolf Schmidt, Vorsitzender der Schützenbrüder und Frank Schlüter, sein Stellvertreter. Allein 50 Frauen sind mit dem Shuttlebus aus Brilon gekommen. Zum ersten Mal beim Weiberfrühstück dabei waren die knallgrünen Laubfrösche – fünf Frauen aus Brilon und Madfeld.

Riesiges Frühstücksbüfett

„Wir müssen doch meine Tochter unterstützten“, sagte Sabine Henke aus Brilon. Ihre Tochter, Johanna Wiegelmann, ist die amtierende Schützenkönigin in Rösenbeck und sie war als schwarzer Schwan verkleidet. Als Quallen in zartrosa hatten sich Silke, Melanie und Christine aus Rösenbeck verkleidet. Jana ließ als Krake ihre lila Tentakel schwingen.

Das riesige Frühstücksbüfett reichte über den ganzen Tanzboden. Ausgiebig und gut gestärkt warteten die Frauen auf die nächsten Schunkellieder. Bauchredner Magic Marc hatte manche Überraschung parat und lockte die Frauen immer wieder auf die Bühne. Die Rösenbecker Männer ließen es sich nicht nehmen, eine eigene Hitparade für die närrischen Weiber aufzuziehen: „Und dann die Hände zum Himmel und lasst uns fröhlich sein...“