Freude in den Siedlungshäusern

„Erster Silvesterabend in Petersborn“ lautete der Titel in der Westfalenpost am 31. Dezember 1954. „Knallende Sektkorken werden es nicht gerade sein, mit denen man heute Nacht in den 40 Siedlungshäusern im neuen Dorf am Petersborn das neue Jahr begrüßen wird, aber es wird doch recht stimmungsvoll und nett werden für die 300 Menschen am ersten Silvesterabend im neuen Heim - schöner als all die Jahre in der Nachkriegszeit.“ Weiter heißt es in dem Bericht vom Silvestertag 1954: „Die ersten Neujahrsglückwünsche in den 80 Familien werden vielleicht ein bisschen feierlicher klingen als sonst und anderswo, denn schließlich hat für sie alle mit dem Einzug vor wenigen Wochen ein neuer Lebensabschnitt begonnen, und Neujahr im eigenen Haus feiert man nicht oft im Leben. So wird denn trotz der knappen Kasse, mit der sich jeder Bauherr abfinden muss, doch ein Gläschen auf dem Tisch stehen. Für Inhalt sorgt sicher die Petersborn-Schänke, die Gastwirt Hornig bis jetzt noch in der Baracke betreibt.

Wie überall in der Stadt verbindet man die Stunde der Jahreswende mit einer Zahl von Wünschen. Dass sie hier am Petersborn ein bisschen größer ist als anderswo, dürfte verständlich sein.“