Freies Internet in Winterberg bereits verfügbar

In Teilen der Winterberger Innenstadt kann der Freifunk bereits genutzt werden.
In Teilen der Winterberger Innenstadt kann der Freifunk bereits genutzt werden.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Das Grundgerüst für das öffentliche W-Lan steht in Teilen der Innenstadt. Doch nun werden weitere Mitstreiter für ein möglichst stabiles Netz gesucht.

Winterberg..  Der Freifunk in Winterberg läuft langsam an - ein Grundnetz besteht bereits und kann an einigen Stellen in der Innenstadt per Smartphone oder Tablet kostenlos und unkompliziert genutzt werden. „In der Hagenstraße, Hauptstraße, Unteren Pforte bis zum Eiscafé ist die Versorgung schon ganz ordentlich“, sagt Sven Lucas Deimel vom Freifunk-Verein.

Die Funktionsweise eines Freifunk-Netzes ist recht simpel. Die Router der in Winterberg angeschlossenen Teilnehmer verbinden sich automatisch und stellen dann ein Netzwerk her, in das sich alle Interessierten - zum Beispiel in einem Restaurant oder in einer Ferienwohnung - ohne Kennwort und Zusatzkosten einloggen können.

Für Bürger und Gäste

Besonders interessant ist das für Gäste, aber auch die Bürger können profitieren. „Sie können unterwegs, wenn sie in einem Café sitzen und zum Beispiel mal eben Fotos bei Facebook hochladen wollen, den Freifunk nutzen und so ihr eigenes Datenvolumen schonen“, erklärt Deimel. Damit das klappt, muss bei der Einstellung W-Lan das Netzwerk Freifunk ausgewählt werden.

Der Stadtmarketingverein Winterberg mit seinen Dörfern hat den Freifunk angestoßen, um Bürgern, aber vor allem Gästen in Winterberg an möglichst vielen Orten einen freien Internet-Zugang bereitzustellen.

Sondersituation im Winter

Das Grundgerüst für das freie Netz steht also, zehn Interessenten werden nach und nach ins Netz integriert. Der Freifunk soll aber weiter ausgebaut werden, um in der Innenstadt ein möglichst flächendeckendes und vor allem stabiles Netz bereitzustellen. „Wir haben im Winter die Sondersituation, dass dann in der Innenstadt ein extrem hoher Datenverkehr herrscht, denn dann sind viele Gäste da und gehen mobil ins Netz“, erklärt Deimel.

Deshalb sucht das Stadtmarketing weitere Mitstreiter: „Ideal wäre, wenn jeder zweite oder dritte Betrieb mitmachen würde und einen Freifunk-Router anschafft“, so Deimel. In dem Fall gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder verstärkt der Freifunk-Router (Kostenpunkt: 50 Euro) nur oder man stellt damit auch einen Teil des eigenen Datenvolumens zur Verfügung. Wie viel, kann individuell eingestellt werden. „So kann man verhindern, dass das eigene Internet langsam wird.“

Rechtlich kein Problem

Rein rechtlich gibt es für die Teilnehmer laut Sven-Lucas Deimel keine Gefahren. Das Freifunk-Netzwerk ist der Initiative „Freifunk“ und dem Verein Freifunk Rheinland angeschlossen. Über diese Verbindung laden die Daten im Netz. Unerlaubte Zugriffe auf private Netzwerke sind nicht möglich