Einbruch mit einfachen Mitteln verhindern

Marsberg..  Anlässlich zum Tag des Einbruchschutzes, findet vom Montag, 24. Oktober, bis Freitag, 4. November, im Foyer der Volksbank Marsberg, zu den normalen Öffnungszeiten, eine Ausstellung zum Thema „Einbruchschutz - Die richtigen Maßnahmen zum Schutz des Hauses“ statt. Rudolf Ranzinger von Ranzinger Sicherheitstechnik zeigt Möglichkeiten auf, wie die eigenen vier Wände einbruchsicher aufgerüstet werden können. Am Freitag, 28. Oktober, beantwortet Ranzinger außerdem persönlich zwischen 12 und 15 Uhr alle Fragen rund um das Thema Einbruchschutz.

Allein 2015 passierte es über 167 000-mal in Deutschland: Einbrecher drangen in ein Haus oder eine Wohnung ein und verursachten dabei einen Gesamtschaden von rund 441 Millionen Euro. Gerade in der Urlaubszeit ist die Gefahr groß.

Täter arbeiten unter Zeitdruck

Ein Großteil der Haus- und Wohnungseinbrüche ist mit relativ einfachen Mitteln zu verhindern. Die Täter arbeiten nämlich unter hohem Zeitdruck. Um ungesicherte Fenster und Türen aufzubrechen, reichen den Eindringlingen meist einfache Werkzeuge wie Schraubenzieher oder Zange. Stoßen sie dagegen auf Widerstand, geben sie oft in kürzester Zeit auf. „Laut Kripostatistik scheitern über 42 Prozent durch vorhandene Sicherungen. Einbruchschutz macht sich also bezahlt, denn Einbrecher meiden offensichtlich geschützte Häuser“, erklärt Sicherheitsexperte Rudolf Ranzinger. Dabei gibt es ein paar Schwachpunkte, die Eigenheimbesitzer besonders beachten sollten.

„Vakante“ Stellen sichern

Im Eingangsbereich schützt eine einbruchhemmende Haustür. Ältere Türen lassen sich mit einem „einbruchsicheren“ Schloss nachrüsten. Fenster gibt es ebenfalls mit Schlössern, die dem Einbrecher sein Handwerk erschweren. Rollläden sind ein zusätzlicher Schutz, sofern sie gegen unbefugtes Hochschieben oder Herausziehen geschützt sind. Kellereingänge müssen mit der gleichen Sorgfalt gesichert werden wie die Haustür. Hier bieten sich auch massivere Maßnahmen wie Querriegelschlösser an. Gitterrostsicherungen verhindern das Abheben der Roste von den Kellerschächten. Terrassen- und Balkontüren erhalten etwa mit einem abschließbaren Fenstergriff einen soliden Einbruchschutz. Das Einschlagen der Scheibe kann eine Einbruchschutzfolie verhindern. Generell gilt: Nicht unverschlossen lassen, sondern mindestens mit einem massiven Vorhängeschloss sichern.

„Die Installation einer Alarmanlage ist zu mechanischen Schutzvorrichtungen, eine sinnvolle Ergänzung. Durch Alarm aufgeschreckt, brechen die meisten Einbrecher ihr Vorhaben ab.