Einblick hinter die Kulissen gewonnen

Mit dabei im Jugendlandtag war auch Christoph Bauerschmidt aus Winterberg. Er vertrat den heimischen Abgeordneten Matthias Kerkhoff (rechts).
Mit dabei im Jugendlandtag war auch Christoph Bauerschmidt aus Winterberg. Er vertrat den heimischen Abgeordneten Matthias Kerkhoff (rechts).
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Christoph Bauerschmidt durfte als Jugendlicher Aufgaben eines Landtagsabgeordneten kennenlernen.

Winterberg..  Als Jugendlicher Aufgaben eines Landtagsabgeordneten kennenlernen und über aktuelle politische Themen diskutieren: Das ermöglichte der Jugendlandtag in Düsseldorf. An der zweitägigen Veranstaltung nahm auch Christoph Bauerschmidt aus Winterberg teil. Er vertrat den heimischen Abgeordneten Matthias Kerkhoff. Bauerschmidt bilanziert: „Das parlamentarische System einmal von innen kennengelernt zu haben, war eine großartige Erfahrung.“

Parlamentsbetrieb simuliert

Zusammen mit den 236 anderen Jugendlichen aus ganz Nordrhein-Westfalen schlüpfte der junge Winterberger in die Rolle der Landtagsabgeordneten. Die Jungparlamentarier lernten wie Gesetze beraten, diskutiert und verabschiedet werden. Christoph Bauerschmidt erhielt spannende Einblicke in die Politik und die Arbeitsweise des Landesparlaments. „Es war interessant zu sehen wie komplex der parlamentarische Prozess tatsächlich ist“, resümiert der Winterberger.

Die Teilnehmer simulierten den Parlamentsbetrieb in all seinen Facetten. Es fanden Plenarsitzungen mit allen Jung-Abgeordneten, Fraktionssitzungen mit den Parteikollegen und Ausschusssitzungen statt. In den Fraktionen und in den Fachausschüssen debattierten die Teilnehmer über die Themen: „Vergabe von Studienplätzen gerechter gestalten“ und „Mehr fürs Leben/den Alltag in der Schule lernen“. Beide Themen wurden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Jugend-Landtags unter zehn vorgeschlagenen Themen ausgewählt.

Echten Politikablauf simulieren

Für jeden Teilnehmer bestand hier die Möglichkeit, den echten Politikablauf zu simulieren: So wurden Expertenbefragungen zu den Themen durchgeführt und im Plenum abschließend – wie im echten Politikbetrieb – diskutiert. „Dies alles soll dazu beitragen, dass sich die Jugendlichen gut in die Rolle eines „echten“ Abgeordneten versetzen können. Es ist schön zu sehen, wie aufgeweckt und mit wie viel Sachkenntnis im Plenum gestritten wurde“, freut sich Kerkhoff.

Bauerschmidt erklärt seine Motivation am Jugendlandtag teilzunehmen: „Erhofft hatte ich mir einen Einblick hinter die Kulissen unserer Politik. Das hat sich auch voll erfüllt.“

„Wir freuen uns, dass der Jugendlandtag so erfolgreich durchgeführt werden konnte und auf eine große positive Resonanz gestoßen ist. Das Ziel von uns Abgeordneten des Landtages ist es, den Dialog zwischen Jugendlichen und uns zu intensivieren, den teilnehmenden Jugendlichen Kenntnisse über die demokratischen Entscheidungs-Prozesse zu vermitteln und zu einem weiteren politischen Engagement zu ermuntern“, erklärt Kerkhoff.

Eigenes Bild gemacht

Warum der „Job“ des Politikers für Christoph Bauerschmidt so spannend ist und er am Jugendlandtag teilnehmen wollte, ist für ihn eine einfache Erklärung: „Über Politiker wird oft nur gemeckert, da wollte ich mir mal mein eigenes Bild von der Arbeit eines Abgeordneten machen.“