Ein neues, kulturelles Erlebnishaus

In einer kurzweiligen Gesprächsrunde lobten die Gäste bei der KUMA-Eröffnung die gelungene Umsetzung des Projektes und das Konzept.
In einer kurzweiligen Gesprächsrunde lobten die Gäste bei der KUMA-Eröffnung die gelungene Umsetzung des Projektes und das Konzept.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Feierliche Eröffnung des Kunst- und Malerateliers „KUMA“ in Oberschledorn.

Oberschledorn..  Passender hätte der Titel des Auftakt-Musikstücks am Sonntag nicht sein können: „Beginn“ hieß das Stück, gespielt vom Klarinettenquartett. Anschließend eröffnete der Vorsitzende von „Oberschledorn Aktiv“, Dieter Krevet, offiziell das Kunst- und Maleratelier „KUMA“. Den vielen Gästen erläuterte er den nun vollendeten neuen und gelungenen Dorfmittelpunkt, dessen Planung im März 2014 begonnen hatte.

Außerschulischer Lernort

Dieser Kulturmittelpunkt im Gesamtkonzept der Entwicklung der Region wird zukünftig unter anderem Sonderausstellungen verschiedener Künstler präsentieren. Zudem können Kulturinteressierte Führungen zum Beispiel durch die Sammlung des heimischen Kirchenmalers Bergenthal genießen. Aber nicht nur das ist der Inhalt des Projekts. Beim KUMA-Projekt geht es um die Vermittlung der Heimatkultur, um das Malen an einem außerschulischen Lernort, um Gemeinschaft, um eine attraktive Anlaufstelle für Touristen und darum, allen Interessierten ein neues Erlebnishaus zu bieten.

Anspruchsvolle Ziele, die es jetzt umzusetzen gilt. Vorher stand aber jede Menge Arbeit auf dem Programm. Dieter Krevet dankte daher allen, die sich an der Umsetzung des Projektes aktiv beteiligt haben, sowie den Spendern und Sponsoren für die Unterstützung.

Musikalisch eingerahmt vom Musikverein Oberschledorn, empfing Dieter Krevet mit sichtlichem Herzblut für das Projekt die Vertreter der Stadt und des Kreises. Bürgermeister Thomas Grosche stellte in seinem Grußwort heraus, dass „es Spaß gemacht habe, dieses wunderbar aufeinander abgestimmte Projekt mit allen Partnern zusammen auf die Beine zu stellen. Ohne die Vereine und das Engagement der Oberschledorner wäre es zu einem Horrorszenario bezüglich des Leerstandes wie schon in anderen Dörfer gekommen“. So sei nun eine interessante Anlaufstelle für jung und alt, Kunstinteressierte, Kinder und Touristen entstanden. All dass, so bedankte sich Thomas Grosche bei seinem Rat, sei auch aufgrund dessen mutigen Entscheidungen möglich geworden.

Beharrlichkeit Schlüssel zum Erfolg

Landrat Dr. Karl Schneider zeigte sich von der neu entstandenen kulturellen Intensität in der Region begeistert und vom Konzept überzeugt. Nicht nur als Landrat, sondern gerade als Vorsitzender der Südwestfalenagentur sei er stolz auf die Oberschledorner. Er lobte darüber hinaus, dass das Projekt strategisch für mehr Lebensqualität gesorgt habe.

In der Talkrunde, die von Regina Schmitz moderiert wurde, betonte Thomas Grosche im Beisein von Ortsvorsteher Willi Dessel, Stephanie Arens, Wolfgang Schäfer, Reinhard Beuse, Kevin Imöhl und Heinrich Nolte auf die Frage, was er denn als Leitsatz des Projektes empfinden würde, dass „die maßgeblich Beharrlichkeit der Schlüssel zum Erfolg gewesen sei“.

Heinrich Nolte hob hervor, dass hier „das gesellschaftliche Leben gelebt werden könne“. KUMA werde leben, weil es durch die Bevölkerung entwickelt wurde.