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Fastenzeit

Ein guter Grund, „mal anders zu leben“

21.02.2012 | 18:08 Uhr
Ein guter Grund, „mal anders zu leben“
Das Aschenkreuz ist das äußere zeichen für den beginn der Fastenzeit.

Elkeringhausen. Das bunte Treiben der fünften Jahreszeit ist heute vorbei, mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Doch was steckt eigentlich dahinter? Wir fragten die stellvertretende Direktorin der St. Bonifatius-Bildungsstätte Elkeringhausen, Diplom-Theologin Silke Otte.

Westfalenpost: Aschermittwoch endet die fünfte Jahreszeit, es beginnt die Fastenzeit. Welche Bedeutung hat die Fastenzeit im christlichen Sinn, welche für Sie ganz persönlich?

Otte: Die Fastenzeit oder auch „österliche Bußzeit“ ist die Zeit der Vorbereitung auf Ostern, das Fest der christlichen Feste überhaupt. In dieser Zeit geht es darum, in besonderer Weise achtsam und offen zu sein für das Wesentliche des Lebens und des Glaubens. Für mich bedeutet das auch, zu verlangsamen und innezuhalten um Freiräume zu schaffen für Neues und Spirituelles.

Frage: Viele verbinden die Fastenzeit mit dem Verzicht auf Fleisch, Süßigkeiten, Kaffee etc. Kommt da die spirituelle Seite nicht ein wenig zu kurz?

Otte: Die Fastenvorhaben der Menschen können sehr unterschiedlicher Art sein. Gottesdienste, biblische Geschichten, Glaubensgespräche oder eine Aus-Zeit an einem anderen Ort können dabei erfreuen, ausrichten und bei eigenen Vorhaben unterstützen.

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