Ein Dankeschön in 14 Kunstwerken

Brilon..  Kreative Schaffenskraft und bürokratische Abläufe - das passt nicht unbedingt zusammen. In Brilon aber anscheinend schon: „Es war Jahrzehnte lang ein gutes Miteinander, das funktioniert nicht überall so reibungslos zwischen Kommune, Behörde und Künstler wie hier“, sagt Pitt Moog.

Als Dankeschön hat der Künstler der Stadt Brilon bereits im vergangenen Jahr insgesamt 14 Werke überlassen. „Die wollten wir jetzt gerne der Öffentlichkeit zugänglich machen“, erklärt Thomas Mester von der BWT-Brilon Kultour gestern bei der Vorstellung der Ausstellung im Foyer des Rathauses. „Zumal wir den Dank ja auch an unsere Vorgänger weitergeben müssen“ ergänzt Bürgermeister Christof Bartsch.

Bei den Werken handelt es sich um Acryl-, Aquarell-, Öl- und Kreidearbeiten. Sie bieten einen Querschnitt durch die Schaffensphase des Briloners, der am kommenden Montag seinen 83. Geburtstag feiert. Das älteste Bild der Schenkung stammt aus dem Jahr 1961 und greift die archaische Kultur auf, mit der Moog zum ersten Mal bei den Tempelbesichtigungen auf einer Ägypten-Reise in Kontakt kam. Eines der neueren Werke aus dem Jahr 2004 weist große Ähnlichkeiten in Form und Farbe auf - „vielleicht schließt sich da ein Kreis“, vermutet Bürgermeister Bartsch.

Ebenso großen Einfluss wie die naive Malerei übt die Mythologie auf seine Arbeit aus, die ihn vor Jahrzehnten nach Griechenland lockte. „Das sind die beiden Pfeiler meiner Arbeit“, sagt Moog. „Ich bin mir treu geblieben, darauf bin ich stolz.“

Endgültiger Platz

Über den endgültigen Platz der Gemälde nach der Ausstellung muss noch entschieden werden - geplant ist, sie in verschiedenen städtischen Gebäuden zu präsentieren.