Drei taffe Mädels wollen es bei Streetbob-WM in Winterberg wissen

Ein Teil der Crew hat den „Volksbank Flitzer" in der Winterberger Filiale jeden Tag vor Augen. Am Samstag soll der Bob dann bei der Streetbob-WM der WP erfolgreich starten.
Ein Teil der Crew hat den „Volksbank Flitzer" in der Winterberger Filiale jeden Tag vor Augen. Am Samstag soll der Bob dann bei der Streetbob-WM der WP erfolgreich starten.
Foto: Volksbank
Was wir bereits wissen
Es sind drei taffe Mädels, die es am kommenden Samstag, 6. September, wissen wollen. Dann geht das Trio bei der Streetbob-Weltmeisterschaft der Westfalenpost für das Team „Volksbank Flitzer“ an den Start. Und rechnet sich reelle Sieg-Chancen aus.

Winterberg.. Es sind drei taffe Mädels, die es am kommenden Samstag, 6. September, wissen wollen. Dann geht das Trio bei der Streetbob-Weltmeisterschaft der Westfalenpost für das Team „Volksbank Flitzer“ an den Start. Und rechnet sich reelle Sieg-Chancen aus.

Große Mechaniker-Crew

Anfangs wollten sich die weiblichen Auszubildenden der Volksbank- Bigge-Lenne lediglich um das Design des Bobs kümmern. Aber mit Fortschreiten des Projektes hat die jungen Frauen das Rennfieber gepackt und die Rennoveralls liegen für die 21-jährige Sarah Simon, die in diesem Jahr ihre Ausbildung abgeschlossen hat, sowie für die beiden 20-jährigen Katharina Schmidt und Linda Rickert, sie befinden sich im letzten Ausbildungsjahr, schon bereit.

Als zusätzliche Mechaniker-Crew waren Michael Wirtz, Niclas Engemann, Jens Quick und Markus Simon am Werk. Letzterer ist Schreiner und der Vater einer der mutigen Damen, der auf Bitten der Tochter seine Mithilfe nicht ausschlagen konnte.

Der Hauptbau des Bobs wurde an drei Abenden erledigt. Die restlichen „Kleinigkeiten“ nahmen mit Lackierung dann doch noch sechs Termine in Anspruch. Bei der Grundlackierung in der Farbe blau gab es zudem Unterstützung von Franz-Gerd Lütteken.

„Die Bau-Anleitung war, wenn man sich eingelesen hatte, eigentlich gut zu verstehen, einzig bei der Gesamthöhe des Bobs war anfangs nicht klar, ob sie von der Bodenplatte oder vom Boden aus gemessen werden sollte. Hier haben wir dann kurz bei der Rennleitung nachgefragt und das Problem geklärt“, erzählt Jens Quick.

Alles hat mit dem guten alten Handwerkszeug geklappt, denn die technische Abnahme des Bobs erfolgte vor einiger Zeit ohne Probleme. Der TÜV hatte dort nichts zu bemängeln.

Die Anspannung steigt

Alle Teilnehmer sind äußerst motiviert und schlafen schon etwas unruhig. „Egal, wie das Rennen ausgeht, allen Beteiligten hat bereits der Bau und die Gestaltung des Bobs großen Spaß gemacht und schließlich zählt ja auch nur der Olympische Gedanke: Dabei sein, ist alles! Aber Gewinnen wäre auch nicht schlecht“, so Jens Quick mit einem Augenzwinkern.

Sollte dieses Team sich durchsetzen, wird die Siegerprämie der Hospizinitiative Hallenberg/Winterberg gestiftet. Die Einmarschmusik wurde von den Fahrerinnen festgelegt: „Happy“ von Pharrell Williams.