Die Weite Nordamerikas in der Schützenhalle spüren

Düdinghausen..  In der Schützenhalle Düdinghausen hatten jetzt wieder viele befreundete Vereine und Musikbegeisterte zusammengefunden.

Gleich zu Beginn des Konzerts nahm das Aufbaustufenorchester Dreislar/Medebach auf der Bühne Platz, welches seit kurzer Zeit durch einige Kinder vom Musikverein Düdinghausen unterstützt wird. Diese stellten ihr Können mit der „Eröffnungsmusik“ und „Sun Calypso“ unter Beweis. Erst nach deren Zugabe eröffneten die über 60 Musikerinnen und Musiker der Konzertgemeinschaft Düdinghausen/Oberschledorn unter der Leitung von Kerstin Figge und Carolin Eickhoff den zweiten Teil des Programms mit dem „Aufzugsmarsch“ aus der komischen Operette „Eine Nacht in Venedig“.

Afrikanische Rhythmen

Die Weite Nordamerikas konnten die Zuhörer während der „Appalachian Overture“ spüren und führte für kurze Zeit zu Prärie-Stimmung in der Schützenhalle. In Wien wurde anschließend „ein Morgen, ein Mittag und ein Abend“ mit Franz von Suppé verbracht, wo das Holzregister ganz schön durch die Gassen gescheucht wurde. Mit afrikanischen Rhythmen ging es schwungvoll weiter: so leitete eine fetzige Percussiongruppe das Stück „African Symphony“ ein, zu dem Hörner und Posaunen für interessante afrikanische Klänge sorgten. Dem schloss sich mit „From the Highlands“ eine Konzertkomposition schottischer Volkslieder an, einen Spaziergang durch die Highlands und den obligatorischen schottischen Abend-Whiskey assoziierend. Der Musikverein Düdinghausen läutete nach der Pause den letzten Teil des Konzertprogramms mit dem „Nibelungenmarsch“ ein, der zusammen mit einem Udo Jürgens-Medley und dem Posaunensolo „Playing Trombones“ viele weitere Facetten der großen musikalischen Bandbreite des Musikvereins zeigte. Nachdem die Stimmbänder mit Eierlikör geölt wurden, begeisterten Helena Lichte und Jan Eickhoff die vielen Zuhörer mit ihrem Gesang bei „Hinterm Horizont“ aus dem gleichnamigen Musical von Udo Lindenberg. Der Höhepunkt des Konzerts war sicherlich das Solostück mit Knall-Effekt. Bei der Luftballon-Polka ersetzte Solist Andreas Hesse die große Trommel durch Luftballon-Platzer und sorgte für große Unterhaltung bei Jung und Alt.

Am Ende des gelungenen Konzerts lud die 1. Vorsitzende Anja Weber alle Musikfreunde zum 90-jährigen Jubiläumsfest ein, welches die Musikanten mit vielen befreundeten Musikvereinen am 29. und 30. Mai feiern werden.