Der Killer heißt zu hohe Geschwindigkeit

Altkreis..  Der Blitzmarathon geht in eine neue Runde. Die Polizei bereitet sich auf den dritten bundesweiten Blitzmarathon vor, der am Donnerstag, 16. April, 6 Uhr morgens innerhalb der Kampagne „Respekt vor Leben - Ich bin dabei“ starten wird. Nach 24 Stunden wird der Marathon am 17. April um 6 Uhr enden. Auch wenn dies bereits der dritte deutschlandweite und für die Polizei in NRW schon der 8. Blitzmarathon ist, hat sich eines leider bislang nicht geändert: Geschwindigkeit ist und bleibt der Killer Nummer 1 im Straßenverkehr.

Für Thema sensibilisieren

Das hat sich wieder in den landesweiten, aber auch in den regionalen Verkehrsunfallzahlen für das Jahr 2014 niedergeschlagen. Im Hochsauerlandkreis waren im abgelaufenen Jahr 18 Tote bei Verkehrsunfällen zu beklagen. Neun dieser Unfälle und damit die hälfte aller Fälle sind auf die Ursache Geschwindigkeit zurückzuführen. Die Kreispolizeibehörde möchte auch bei diesem Blitzmarathon das Thema überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Denn: Jeder, der am Straßenverkehr teilnimmt, insbesondere als Führer eines Fahrzeugs, übernimmt in diesem Moment nicht nur die Verantwortung für sich und die weiteren Mitfahrer, sondern für alle anderen Menschen, die sich im öffentlichen Verkehrsraum bewegen und die alle sicher und unversehrt wieder zu Hause bei ihren Familien ankommen möchten.

Auch diesmal hatten die Bürger die Möglichkeit, auf der Internetseite der Kreispolizeibehörde durch einen Klick die Messstellenliste für den kommenden Blitzmarathon zu beeinflussen. Die am häufigsten „bevoteten“ 40 Messstellen werden in der 24-stündigen-Aktion am 16. und 17. April 2015 zu Messstellen,. Um im gesamten Hochsauerlandkreis während der 24 Stunden präsent zu sein, gilt nur eine Einschränkung: In jeder der 12 Städte und Gemeinden im Kreisgebiet wird es mindestens eine Messstelle geben. Denn schwere und schwerste Geschwindigkeitsunfälle passieren leider überall zwischen Arnsberg und Marsberg.

Es ist auf Grund der vorangegangenen 24 stündigen Aktionen bereits geübte Praxis, dass sich auch die Geschwindigkeitsüberwachung des Hochsauerlandkreises an diesem Marathon für die Verkehrssicherheit beteiligt.

Keine Frage der Verwarngelder

Bevor die Aktion startet, werden alle Messstellen, an denen in den 24 Stunden gemessen werden wird, unter www.hochsauerlandkreis.polizei.nrw.de veröffentlicht. Denn der Polizei sei nicht an möglichst hohen Einnahmen durch Verwarngelder und Ordnungswidrigkeitenverfahren gelegen. Es gehe um die Thematisierung des Problemfelds Geschwindigkeit im Straßenverkehr und dessen tödlichen Folgen, heißt es in der Presse-Info..