Den Dancefloor nicht zum Catwalk machen

Laute Musik, bunte Lichter, eine riesige Menschenmenge Gleichgesinnter, die sich mitreißen lässt - und plötzlich wird man in eine andere Welt katapultiert. Es gibt viele Arten von Festivals, aber eins haben sie alle gemeinsam: Sie ermöglichen es, den Alltag für eine Nacht oder sogar ein paar Tage zu vergessen und bringen das „Party machen“ in eine ganz andere Dimension. So auch die Mayday, die jährlich am 30. April stattfindet.

Als glückliche Gewinnerin eines Jahrespasses für alle i-Motion-Festivals, war die „Mayday“ nach der „Winterworld“ im Februar das zweite Festival. Mit mehr als 50 DJs aus aller Welt und etwa 19 000 Ravern fand sie zum 24. Mal statt und bot einen weiteren Einblick in die Electrofestival-Szene.

Das richtige Styling

Auf fünf Floors wurde zu verschiedenen Musikrichtungen getanzt und es wurden Freundschaften geschlossen, wie das Motto „Making Friends“ versprach.

„Die Mayday gilt immer noch als Mutter des Raves“, weiß Verena Baumhöfer, die das Festival schon zum vierten Mal besuchte. „Dennoch wird es leider von Jahr zu Jahr weniger besucht und kann seinem einstigen Maßstab nicht mehr gerecht werden.“ Trotzdem, für mich als Festival-Neulinge, ein unvergessliches Event.

Das Schöne an Festivals ist, dass man mit keinem noch so schrillen Outfit aus der Reihe tanzt, denn von Tüllröcken bis Plüschstülpen kann alles dabei sein. Dennoch sollte man nicht vergessen, dass ein Festival keine Modenschau ist (außer vielleicht beim derzeitig sehr gehypten Promi-Festival „Coachella“).

Praktische Kleidung ist meistens die beste Wahl, schließlich tanzt man die ganze Nacht – und nicht nur ein paar Stunden wie auf der Dorfparty.

Hüfttaschen

Ebenfalls praktisch sind Hüfttaschen, in denen man Geld und den restlichen Kleinkram aufbewahren kann. Auf Dauer wird es nämlich ziemlich nervig, eine Handtasche mit sich rum zu schleppen. Je freier man sich bewegen kann, desto besser. Insgesamt kommt es beim Stil aber auf die Festivalrichtung an, Kreativität ist angesagt.

No Go

Ein absolutes Styling-No-Go gilt aber für alle Festivals: hochhackige Schuhe. Die Tanzfläche ist wie gesagt kein Catwalk, wer zwölf Stunden ravt, wird sich damit sehr quälen.

Genug Geld einstecken

Wer stundenlang tanzt, wird schnell hungrig und durstig. Wie gut, dass es genug Stände gibt. Dabei muss aber gesagt werden, dass jeder Festivalgänger genug Geld für Essen und Trinken einplanen sollte – mit der teuren Eintrittskarte ist es nämlich noch nicht getan. Ein Getränk im Pappbecher kann bis zu fünf Euro und mehr kosten, von den Snackpreisen ganz zu schweigen. Auch die kleinen Shops mit Kleidung und Zubehör locken viele Gäste.

Gut geplant ist halb gefeiert

Da man beim Feiern mit seinen Lieblings-DJs schnell die Zeit vergisst, sollte man am besten vorher schon einplanen, wen man gerne hören möchte.

Dazwischen sind Pausen zum Entspannen genau das Richtige, um sich wieder voll auf die Party einlassen zu können.