Das Ziel ist mehr Lebensqualität

Menschen mit Unterstützungsbedarf sind die Zielgruppe des Projektes „BoDO“. Für sie sollen in Olsberg passgenaue Dienstleistungen entwickelt werden.
Menschen mit Unterstützungsbedarf sind die Zielgruppe des Projektes „BoDO“. Für sie sollen in Olsberg passgenaue Dienstleistungen entwickelt werden.
Foto: WP
Ziel des Projektes BoDO ist es, die Lebensqualität älterer und unterstützungsbedürftiger Menschen zu erhöhen.

Olsberg..  Passgenaue Dienstleistungen für ältere und unterstützungsbedürftige Menschen in Olsberg zu entwickeln – darum geht es im Projekt „BoDO“. Das Josefsheim Bigge, die Stadt Olsberg, der Caritasverband Brilon und der Hochsauerlandkreis arbeiten hierbei zusammen. Derzeit läuft die Befragung der Zielgruppen. Noch bis Ende Juli können die Fragebögen ausgefüllt werden.

Um die Wünsche und Bedarfe älterer, pflege- und unterstützungsbedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen zu ermitteln, hat das Gerontologische Institut der Technischen Universität Dortmund zwei Fragebögen entwickelt: einen für die älteren Menschen und einen für unterstützende Angehörige. „Um aussagekräftige Ergebnisse zu bekommen und daraus Maßnahmen ableiten zu können, sollten sich in der Olsberger Kernstadt und den Dörfern möglichst viele Menschen an der Befragung beteiligen“, sagt Kerstin Leiße, Projektleiterin im Josefsheim.

„BoDO“ ist die Abkürzung für Bedarfsorientierte Dienstleistungen Olsberg. „Ziel ist es, die Lebensqualität der Menschen zu erhöhen und die Möglichkeiten zu verbessern, im gewohnten Umfeld alt zu werden“, erläutert Kerstin Leiße. „BoDO“ wird im Rahmen des Projektes „ambulant vor stationär“ vom Hochsauerlandkreis finanziell unterstützt.

Die Fragebögen sind auf den Internetseiten der Projektpartner abrufbar. Sie sind darüber hinaus bei JOVITA, dem ambulanten Dienst des Josefsheims (Hauptstraße 66 in Olsberg-Bigge), bei der Caritas-Sozialstation (Josef-Rüther-Straße 1) und bei jedem Ortsvorsteher in Olsberg erhältlich. Die ausgefüllten Bögen können bis Ende Juli bei JOVITA, bei den Ortsvorstehern sowie an der Rezeption des Josefsheims (Heinrich-Sommer-Straße 13) abgegeben werden. Das Zusenden per Post an JOVITA ist ebenfalls möglich.

Konkrete Angebote planen

Basierend auf den Auswertungen der Fragebögen soll in Workshops mit älteren Menschen und ihren Angehörigen, Vertretern der örtlichen Vereine, Institutionen sowie interessierten Bürgern erarbeitet werden, wie konkrete Angebote und Dienstleistungen geplant und umgesetzt werden können.

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