Besucherring Brilon stellt neues Programm vor
19.05.2010 | 15:47 Uhr 2010-05-19T15:47:00+0200Brilon. Diesmal war der Besucherring Brilon mit der Verpflichtung der Künstler früh dran. Und daher gibt es in der Spielzeit 2010/2011 allerhand Sehenswertes.
„Wir haben alles bekommen, was der Spielausschuss gewünscht hat.” Birgit Sommer und Gudrun Gutermuth haben nicht zu viel versprochen. Die 61. Spielzeit des Besucherrings kann sich sehen und hören lassen.
„Wir brauchen ordentlich Vorlaufzeit für die Planungen. Schließlich ist das Kolpinghaus ein Vielzwecksaal und wir müssen schauen, wann wir mit welcher Veranstaltung dort zu Gast sein können. Außerdem sind die guten Sachen gefragt und schnell weg”, sagen die Geschäftsführerin und die Vorsitzende des Besucherrings unisono.
Regelmäßig Sprechtheater
Brilon ist im weiten Umkreis die einzige Stadt, die noch regelmäßig Sprechtheater anbietet. Mit 378 Plätzen ist das Bürgerzentrum Kolpinghaus bestuhlt. 70 bis 75 Prozent davon „besetzen” feste Abonnenten, die das Angebot seit Jahren schätzen. Die Veranstaltungen des Besucherrings sind kulturelle und gesellschaftliche Fixpunkte im Leben der Stadt. Man trifft sich, lässt sich niveauvoll unterhalten, kommt ins Gespräch.
Etwa 25 Prozent der Karten kommen noch in den freien Verkauf und sind bei der BWT zu haben. Es gibt aber auch „halbe” Abos - wahlweise für die erste oder zweite Hälfte der Spielzeit. Birgit Sommer: „Sie werden gerne verschenkt. Auf dem Altstadtfest und dem Weihnachtsmarkt werben wir dafür.”
Mit einer Zwei-Personen-Komödie startet das Programm: Heidi Mahler - bekannt aus dem Hamburger Ohnsorgtheater - kommt am 6. Oktober, um „Sechs Tanzstunden in sechs Wochen” zu nehmen. Um den Schönheitswahn geht es am 19. November bei „Der Hässliche” mit dem Westfälischen Landestheater Castrop-Rauxel.
Countrymusik-Freunde sollten sich den 29. November im Terminkalander vormerken. Dann ist die Konzertdirektion Landgraf mit „Johnny Cash - the man in black” unterwegs. In der Hommage an den 2003 verstorbenen Musiker wirkt auch ein vierköpfiges Musikensemble mit.
Bitterböse Komödie
Eine bitterböse Komödie um das Auswahlverfahren von Führungskräften verbirgt sich hinter der „Grönholm-Methode”, die am 9. Januar zu sehen sein wird. Nachdenklichere Töne schlägt „Veronika beschließt zu sterben” am 30. Januar an. Ein richtiges Star-Aufgebot kommt am 27. Februar nach Brilon. Günther Maria Halmer, Michaela May und Ingo Naujoks jagen in der Komödie „Toutou” einem verlorengegangenen Hund nach.
Dank Unterstützung der Accu Hoppecke gibt es am 25. März wieder ein Sinfoniekonzert mit dem Philharmonischen Orchester Hagen. Und am 9. April wird „Bitterer Honig” u.a. mit Diana Körner in der Hauptrolle serviert.
Der Besucherring bedankt sich bei Stadt, Firma Hoppecke und Sparkasse Hochsauerland für die Unterstützung. Als kostenloses Bonbon für Abonennten - es gibt aber auch frei verkäufliche Karten für andere Besucher - lädt die Sparkasse am 7. Februar zu einem spielerisch-musikalischen Balladenreigen ins Atrium der Bank ein.
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