Aufsichtsrat und Vorstand der Volksbank Bigge-Lenne entlastet

Winterberg/Medebach/Hallenberg..  Die Volksbank Bigge-Lenne setzt im Wettbewerb mit den Direktbanken und den zunehmenden Internet-Angeboten auf noch mehr Kundennähe und Regionalität. Dies zeigte sich jetzt bei der Vertreterversammlung der Volksbank in der Stadthalle Schmallenberg. Vorstand und Aufsichtsrat wurden entlastet.

Vorstandssprecher Peter Kaufmann erläuterte zudem die Geschäftszahlen 2014. Das Einlagengeschäft ist um fast zwei Prozent auf jetzt 1,09 Milliarden Euro angestiegen. Das Kundengesamtvolumen hat deutlich zugelegt und beläuft sich auf knapp 3,13 Milliarden Euro. Die Bilanzsumme liegt mit gut 1,6 Milliarden Euro ebenfalls deutlich im Plus. Die verauslagte Kreditsumme nahm um 2,2 Prozent auf jetzt rund 1,1 Milliarden Euro zu.

47 031 Mitglieder

Der bei der Zusammenarbeit mit den Partnern im genossenschaftlichen Verbund erwirtschaftete Provisionsüberschuss belief sich auf gut elf Millionen Euro – damit befindet sich die Bankhier ebenfalls im Plus.

Gestiegen ist auch die Zahl der Volksbank-Mitglieder: Genau 47 031 waren es zum 31. Dezember 2014. Die Belegschaft umfasst 358 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Peter Kaufmann verwies außerdem auf die 30 Ausbildungsstellen und die über 50 Plätze für Praktikantinnen und Praktikanten.

Eine Besonderheit in 2014 war die Verschmelzung der eng benachbarten Volksbanken Grevenbrück und Bigge-Lenne. „Wir haben nach den klaren Vertreterbeschlüssen dazu die Fusion ohne zusätzliche Berater intern im Haus organisiert. Das ist einmal mehr eine Bestätigung für das große Engagement und die herausragende Kompetenz unserer Mitarbeiter“, lobte Kaufmann.

6-prozentige Dividende

Trotz der Herausforderungen durch Niedrigzins und teure Regulatorik hat die Volksbank das Jahr 2014 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 5,7 Millionen Euro abgeschlossen. 1,1 Millionen Euro davon gehen in Form einer 6-prozentigen Dividende an die Mitglieder. Der Rest fließt in die Rücklagen. Die Vorstände erwarten schwierige Zeiten. Unter der Niedrigzinspolitik leiden nicht nur die Sparer, sondern angesichts enger Zinsmargen auch die Bank. Zusammen mit anderen Faktoren werde das in den nächsten Jahren die Ertragslage beeinträchtigen.

Christian Berken, Wolfgang Teipel und Thomas Schulmeister wurden bei den Wahlen zum Aufsichtsrat in ihren Ämtern bestätigt. Neu im Gremium sind Hildegard Köster aus Medebach, Andreas Hebbeker aus Lennestadt und Dieter Lütteken aus Siedlinghausen.