Asylbewerber-Wohnheim wird derzeit abgerissen

Marsberg..  Unbewohnbar geworden durch einen Brand war das Asylbewerber-Wohnheim an der Rennuferstraße Ende September. Jetzt haben die Abrissarbeiten begonnen. Wie berichtet, wohnen die 40 Asylbewerber seit dem Brand in der als Notunterkunft hergerichteten ehemaligen Kerschensteiner Schule.

Baubeginn dauert noch

An gleicher Stelle an der Rennuferstraße soll die neue Asylbewerberunterkunft gebaut werden. Die Versicherung zahlt 300 000 Euro. Im städtischen Haushalt sind für den Neubau 525 000 Euro vorgesehen. Mit dem Baubeginn will die Stadt warten, bis die Standardvorgaben des Landes NRW vorliegen, auch hinsichtlich der finanziellen Förderung, so Bürgermeister Hülsenbeck auf Anfrage der WP. Die Brandruine war ursprünglich in Tafelbauweise gebaut mit Sammelsanitäranlagen auf beiden Etagen. Ein massiver Neubau würde 880 000 Euro kosten.

Derzeit 115 Asylbewerber

Wünschenswert fände es Sozialamtsleiter Hanns Runte, wenn die Sanitäranlagen dem heutigen Standard angepasst würden mit Dusche und WC für jeden Wohnraum.

Derzeit leben 115 Asylbewerber in Marsberg. 40 in der Kerschensteiner Schule, der Rest in Wohnungen im Stadtgebiet verteilt.

Aufgrund der Flüchtlingsströme auch aus dem Kosovo wagt Runte keine Prognose, wie viel Asylbewerber noch hinzukommen werden.