Als Volunteer WM-Luft schnuppern

Lili Kuechler macht die Arbeit für die WM großen Spaß
Lili Kuechler macht die Arbeit für die WM großen Spaß
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Volunteers - also Freiwillige - werden bei allen Großveranstaltungen gebraucht. Auch bei der Bob- und Skeleton-WM. Lili Kuechler ist eine solche Freiwillige.

Winterberg..  Ob Welt- oder Europameisterschaften, Olympische Spiele oder andere sportliche Großveranstaltungen. Kein Veranstaltungsort kommt ohne sie aus: die so genanten Volunteers. Auch Winterberg nicht als Austragungsort der Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaft vom 23. Februar bis 6. März. Noch gibt es für Interessierte die Möglichkeit, einzusteigen.

Lili Kuechler aus Züschen ist 17 Jahre jung, Schülerin des Geschwister Scholl-Gymnasiums und bereits im Volunteers-Team für die Heim-WM an der Kappe. Sie freut sich auf die besten Bob- und Skeleton-Stars der Welt, weil sie dann mitten im Geschehen ist.

Als Volunteer hat sie bereits Erfahrungen am Winterberger Promotionstand beim Sommerbob in Hückeswagen Ende August letzten Jahres gesammelt. „Es hat richtig Spaß gemacht“, sagt die Schülerin, die für keinen Handschlag und keine Information zu schade war. Lili und ihr Team würden sich nun freuen, wenn sich weitere Volunteers für die WM melden würden.

Vielfältige Betätigungsfelder

Die Betätigungsfelder sind vielfältig und attraktiv. Im Bereich Marketing geht es beispielsweise um Betreuung der Sponsoren oder Promotion. Arbeit im Pressezentrum, TV-Koordination, Foto- und Videodokumentationen sind weitere Möglichkeiten. Das gilt ebenso für Assistenz bei der spektakulären Eröffnungsfeier und bei Siegerehrungen. Infrastruktur, Organisation und Service gehören ferner zu den Aufgabenbereichen.

„Die Palette ist vielfältig. Für jeden ist praktisch etwas dabei“, meint Jonas Koch, im WM-Team zuständig für die Koordination der Volunteers. „Zudem bekommt man die Möglichkeit, hinter die Kulissen eines großen Wintersport-Events zu schauen und aktiv mitzuwirken.“ Schülern biete sich zudem die Gelegenheit, einen Einblick in ein mögliches späteres Berufsfeld zu erhalten. Auch Studenten – so Koch – können ihren Erfahrungsschatz erweitern.

Interkulturelle Kompetenz gefragt

Die Volunteers sollten in erster Linie begeisterungs- und teamfähig sein. „Eine interkulturelle Kompetenz“ – so Koch – sei wünschenswert, da es sich um eine Weltmeisterschaft mit Sportlern aus über 30 Nationen handelt.