Als Kümmerer immer im Einsatz für das Dorf

Brilon..  „Unsere Dörfer leben vom guten Beispiel. Sie müssen Gesichter bekommen. Eines“, so sagte Bürgermeister Dr. Bartsch, „haben wir hier.“ Und zwar das von Bernhard Mause.

25 Jahre war der heute 70-jährige Ortsheimatpfleger in und von Petersborn-Gudenhagen. Mit einer Feierstunde im Bürgersaal sagte Bürgermeister Dr. Christof Bartsch ihm im Kreise von Familie, Freunden und Weggefährten – unter anderem Ehrenbürgermeister Franz Schrewe und der Vorsitzende des Blindenverbandes Westfalen, Bernhard Mertmann – für sein Engagement Danke.

Ortsheimatpflege, das ist in erster Linie körperliche Arbeit. Die öffentlichen Anlagen wie Brunnen, Tretbecken und Grünflächen in Schuss zu halten kostet fortlaufend Zeit und Mühe. Darüber hinaus hat sich Bernhard Mause auch in die geschichtliche Aufarbeitung des jungen Dorfes eingebracht.

„Diese Feierstunde haben Sie wirklich verdient“, sagte Kreisheimatpfleger Hans-Jürgen Friedrich (Nuttlar). Kreisweit sind 100 Ortsheimatpfleger tätig - und „erfreulicherweise gibt es auch Nachwuchs“. Für Petersborn-Gudenhagen steht aktuell ein Nachfolger allerdings noch nicht Gewehr bei Fuß.

Ganz lassen kann Bernhard Mause seinen Dienst nicht, denn: „Dr. Bub hat mich angesprochen, dass ich ja jetzt mehr Zeit für den Bürgerwald hätte.“ Hat er.