950 Meter bergauf und bergab beim Schnadegang

Antfeld..  Die Antfelder machten sich auf ihren siebten Schnadegang seit 1982 in Antfelds fast 970-jährigen Geschichte. Es ging um die Kontrolle der Antfelder Ost- und Südgrenzen mit Esshoff, Altenbüren, Olsberg, Bigge und Ostwig.

Frühmorgens um 8 Uhr brach eine große Schar Dorfbewohner, angeführt vom Ortsvorsteher Gerd Schmelter und unter den Klängen des Musikvereins Antfeld in der Dorfmitte am Dorfplatz (ca. 350 m üNN) auf und wanderte in Richtung Esshof. An einem gemeinsamen Grenzpunkt zwischen Esshoff, Altenbüren und Antfeld (545 m üNN) startete der Grenzbegang, amtlich verstärkt durch den stellvertretender Olsberger Bürgermeister Peter Rosenfeld.

Von dort ging es nach Süden über die B7 (440), über den Steinberg (495) durch das Desmecketal (425) auf den Langerberg zum Grenzpunkt mit Bigge-Olsberg (525).

Nach einer ausgiebigen Mittagsrast zogen die Grenzkontrolleure über den Bergrücken des Langerbergs am Fernsehumsetzer (560) vorbei nach Westen zum Grenzpunkt mit Ostwig. Der wurde wegen der Bauarbeiten am Autobahnzubringer symbolisch auf die Ruhrbrücke (320) zwischen Holz-Hüttemann und dem Abfallbetrieb Hees verlegt.

Gegen 16 Uhr trafen die Grenzgänger wieder am Dorfplatz ein, nach 16,5 Kilometer Strecke und beachtlichen rund 950 Meter bergauf und bergab und ließen den Tag dort gemütlich ausklingen. Erwartungsgemäß wurden keine Grenzveränderungen festgestellt und die eingeladenen Ortsvorsteher von Esshoff, Altenbüren, Bigge und Ostwig kamen gut gelaunt und mit Gastgeschenken. Etliche Alt- und Neu-Antfelder bekamen die Ehre zu spüren, sich beim Stutzäsen des sicheren Stands der Grenzsteine zu vergewissern.