15 neue Gesellen in gefragtem Handwerk

Bigge..  15 von 18 Prüfungsaspiranten bestanden vor den Prüfungsausschüssen der Innung für Land- und Baumaschinentechnik Südwestfalen ihre abschließende Gesellenprüfung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker. Im „Bigger Hof“ in Olsberg-Bigge überreichte ihnen der stellvertretende Obermeister Engelbert Schledde (Menden) im Beisein aller Prüfer in einer Feierstunde die Gesellenbriefe nebst Zeugnissen.

Dieses Handwerk werde häufig noch mit viel Schmutz und grobem Werkzeug in Zusammenhang gebracht. „Alles falsch“, sagte Schledde in seiner kurzen Rede. „So ab und zu wird der Vorschlaghammer zwar noch gebraucht, aber viel häufiger liest der Land- und Baumaschinenmechatroniker per Laptop den Fehlerspeicher des Traktors aus – und der kann durchaus vollkommen GPS-gesteuert sein.“ So wie sich die Technik der landwirtschaftlichen Geräte und Maschinen verändert habe, seien auch die Ansprüche an die Auszubildenden gestiegen, betonte er.

Hubertus Schütte (Giershagen), einer der beiden Prüfungsvorsitzenden, betonte, dass dieses Handwerk in ganz Deutschland gesuchte Fachleute ausbilde. „Keine Abbrecherquote und keine Arbeitslosigkeit sprechen für diesen Beruf“, fügte er an, mahnte aber, sich wegen der rasant fortschreitenden Technik kontinuierlich weiterzubilden.

Als bester Prüfling und damit als Innungssieger wurde Robin Vogel aus Hesperinghausen besonders geehrt, der im Betrieb Johannes Kleffner (Marsberg-Meerhof) ausgebildet wurde. Alle anderen Prüflunge kommen aus dem Altkreis Meschede.

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