Zug muss stets kurz anhalten

Aue..  Der Bahnübergang „Zum Heilbach“ in Aue wird künftig durch die soeben neu montierten Schranken gesichert, wenn ein Zug kommt. Das bestätigt die Bahn auf Anfrage unserer Zeitung – macht dabei aber eine Einschränkung: Um die „Sicherungsanlage“ vor Ort zu aktivieren, so die zuständige DB Netz, müsse der Zug „immer vor dem Bahnübergang zwingend kurz anhalten“.

Offenbar wird damit nun ein jahrelanges Provisorium durch ein neues ersetzt. Wie berichtet hat seit Mai 2012 ein Bahn-Posten den Übergang per Flatterband gesichert. Die Suche nach der nun gefundenen Lösung habe sich „zeitaufwändig“ gestaltet, so die Bahn, „da es sich hier nicht um einen Regelfall handelt und im sicherheitsrelevanten Bereich viele Abstimmungen und Zustimmungen eingeholt werden mussten“.

Fertigstellung nicht in Sicht

Derweil habe sich „an der grundsätzlichen Situation im Fahrbahn-Bereich nichts geändert“. Im Klartext: Die Gefahr, dass vor allem schwere Lkw beim Queren des Übergangs mit dem Fahrgestell auf dem Asphalt aufsetzen, bleibt. Das soll sich laut Bahn aber ändern. Die Überplanungen für den fehlerhaft ausgebauten Übergang seien inzwischen weitergeführt worden. Das Ergebnis werde man mit der Stadt Bad Berleburg in der letzten Februar-Woche erörtern. Keine Angaben macht die Bahn zu den Gesamtkosten der Baumaßnahme samt Überplanung – auch nicht zum Fertigstellungstermin.