Wirtschaftlich auf gutem Weg

Der Vorstand des DRK um den 1. Vorsitzenden Fritz Bosch und Rotkreuzleiter Marco Klein konnte erneut langjährige Mitglieder für ihr Engagement auszeichnen.
Der Vorstand des DRK um den 1. Vorsitzenden Fritz Bosch und Rotkreuzleiter Marco Klein konnte erneut langjährige Mitglieder für ihr Engagement auszeichnen.
Foto: WP

Bad Laasphe..  „Wir sind wirtschaftlich auf einem guten Weg, die Lage ist stabil“, konnte Marion Dersch auf der Jahresdienstversammlung vermelden. Die Küche des DRK-Hauses mit gebrauchten Einrichtungsgegenständen und in Eigenleistung zu sanieren, das war wohl einer der größeren Investitionen des vergangenen Geschäftsjahres.

Heizung, Dach und Restfassade

Ausruhen gilt aber nicht, die Schatzmeisterin machte in ihren Ausführungen deutlich, dass noch Heizung, Dach und eine Restfassade renoviert werden müssen. Da hatte zuvor auch schon der Vorsitzende angesetzt. „Das Haus muss mit den uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten stets verbessert werden“, appellierte Fritz Bosch.

Noch etwas zog sich am Mittwochabend wie ein roter Faden durch die Versammlung – die Akquise neuer Mitglieder. Die hält nicht nur Kassenprüfer Waldemar Georg für notwendig, sondern auch die Schatzmeisterin. „Wir sind nicht nur auf zahlende Unterstützer angewiesen, sondern auch auf aktive Mitglieder“, machte Marion Dersch deutlich.

Fortbildungen der Rotkreuzler

2014 hat der engagierte Zusammenschluss nicht nur in das DRK-Haus investiert. Rotkreuzleiter Marco Klein lieferte einen Überblick über die Fortbildungen der Rotkreuzler. Wenn in Schutzkleidung investiert wird, bevorzugen die Verantwortlichen beim Ortsverein nicht das günstigste Angebot, sie setzen auf Qualität.

Das ist auch nötig, denn Marco Klein hat errechnet, dass seine Mannschaft im Durchschnitt zu fünf bis sechs Alarmeinsätzen pro Monat gerufen wird. Das sind zusätzliche Stunden zu Bereitschaftsdiensten und Angeboten wie dem turnusmäßigen Blutspenden. Hier konnte Patrick Freiwald folgende Zahlen vermelden: „Im Jahr 2014 konnten wir insgesamt 801 Spender registrieren, darunter waren 37 Erstspender.“ Die Frauen des DRK-Arbeitskreises, die Helfer der DRK-Bereitschaft und die Helfer des JRKs haben dabei insgesamt 606 Stunden geleistet, so der Beauftragte für den Bereich Blutspenden.

Äußerst fleißig präsentierte sich auch der Arbeitskreis Feudingen. Ute Hofius berichtete von vier Blutspendeterminen in Feudingen und in Oberndorf, bei denen insgesamt 431 Spender begrüßt werden konnten. Ferner führte die Leiterin des DRK-Arbeitskreises Feudingen aus, dass sich eine Innovation bei den Spendeterminen positiv ausgezahlt hat. Die sonst angebotenen Schnittchen sind durch ein Buffet ersetzt worden. „Diese Form der Bewirtung werden wir auch zukünftig anbieten“, ließ sie durchblicken.