Winterdienst: Kapazitäten sind ausgereizt

Wittgenstein..  Zum Teil dick zugeschneite Straßen, auch in den Ortschaften und vor allem im morgendlichen Berufsverkehr – solche Situationen wie in den letzten Tagen sind für die Erndtebrücker Straßenmeisterei des Landesbetriebs Straßen NRW kein Anlass, an der bewährten Organisation des Winterdienstes für die Region etwas zu ändern.

Man sei mit Blick auf die winterliche Wetterlage stets mit allen neun Räumfahrzeugen im Einsatz gewesen, so Wilhelm Afflerbach, in der Meisterei Betriebsdienst-Leiter, um das rund 330 Kilometer lange Netz von Bundes-, Land- und Kreisstraßen in Wittgenstein frei zu schieben – zum Teil „in mehreren Umläufen“ von jeweils zweieinhalb bis drei Stunden pro Route. Am Schnee-Samstag seien die Räumer den ganzen Tag unterwegs gewesen – auch auf jenen Straßen innerhalb von Städten und Dörfern, auf denen man im Auftrag der Kommunen fahre.

Bürger-Kritik nicht nachvollziehbar

Bürger-Kritik etwa aus Bad Berleburg, dass sogar einige Hauptverkehrsachsen in Wittgenstein nur unzureichend vom Winterdienst bedient worden seien, kann Afflerbach nicht nachvollziehen. Gerade an Tagen, in denen immer wieder Schnee nachkomme, dürfe der Autofahrer „nicht erwarten, dass er rund um die Uhr schwarze Straßen unter den Rädern hat“.

Fuhrpark und Personal der Meisterei, der für den Winterdienst zur Verfügung stehe, entspreche den NRW-weit gültigen Standards, betont Afflerbach. Auch organisatorisch habe man die Touren der Räumfahrzeuge bereits optimal eingerichtet, setze kleine Verbesserungen sofort um.

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