Weniger Bedeckungen bedeuten weniger Teilnehmer

Stünzel..  Bei der traditionellen Stuten- und Fohlenschau auf dem Stünzel ist am Freitag erstmals ein Windhund präsentiert worden – der Pferdezuchtverein Wittgenstein wollte damit allerdings nicht die Tiervielfalt erhöhen, der Vierbeiner muss wohl irgendwo ausgebüxt sein.

Die Zahl der Anmeldungen dürfte im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen sein, so eine Schätzung von Mitorganisator Ewald Hackler. Um rund zehn Prozent. Dieser Trend war bereits im Vorfeld zu erkennen. Laut dem Kreisvorsitzenden Günter Burgmann wurden im vergangenen Jahr auch weniger Bedeckungen registriert. Schwankungen zwischen 10 und 20 Prozent seien aber als normal einzustufen, so Burgmann, der auch die Kriterien aufzählt, die die Stuten aufweisen sollten, um Einlass in das Westfälische Pferdestammbuch zu finden.

Die Wertungsrichter achten vor allem auf die Grundgangarten Schritt und Trab. Gesicht, Körperbau und die Oberlinie werden ebenfalls noch in Augenschein genommen. Bis Mittag lagen Ewald Hackler in seinem Organisationsbüro insgesamt 47 Anmeldungen plus vier Nachmeldungen vor.

Im Laufe des Nachmittags dürfte sich diese Zahl wohl noch erhöht haben, da noch die Kaltblüter an der Reihe waren. Die Stutenschau des Pferdezuchtvereins erfreut sich aber auch überregionaler Beliebtheit. Das liegt auch daran, dass das Westfälische Pferdestammbuch e.V. einen hervorragenden Ruf genießt.