Von Käßmann bis Kofi Annan

Wittgenstein/Stuttgart..  Rund 30 Leute fuhren jetzt mit dem Bus, den Pfarrer Peter Liedtke als zuständiger Synodalbeauftragter des Evangelischen Kirchenkreises Wittgenstein gechartert hatte, zum Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart. Bei bestem Wetter erlebten die Wittgensteiner und Sauerländer aus dem Kirchenkreis von Mittwochnachmittag bis Sonntagmorgen unterschiedlichste Veranstaltungen.

Davon gab es insgesamt mehr als 2000: Bibelarbeiten, Gottesdienste, Konzerte, Offene Singen, Podiumsdiskussionen, Workshops, Lesungen. Pi mal Daumen waren zwei Drittel der Bundesregierung als Referenten bei Kirchentags-Veranstaltungen vertreten, der Bundespräsident, der baden-württembergische Landesvater, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland sowieso und dann noch ganz viele andere Menschen, von Kofi Annan bis Andreas Bourani, von Margot Käßmann bis Wilfried Schmickler.

Insgesamt waren knapp 100 000 Dauerkarten verkauft worden, außerdem knapp 40 000 Tagestickets, es gab mehr als 4300 vor allem junge, freiwillige Helfer, über 3600 Bläser und 2100 Sänger, allein die Stuttgarter S-Bahn unternahm in den Tagen 1100 zusätzliche Fahrten.

Alle Altersklassen vertreten

Spannend auch die Zusammensetzung der Besucherschaft: Selbst wenn die 50- bis 59-Jährigen die größte Gruppe stellten, so war doch jeweils ein Sechstel der Besucher entweder von 14 bis 17 Jahre oder von 18 bis 29 Jahre alt. Auch im Bus aus Wittgenstein und Hochsauerland waren über die Hälfte der Teilnehmer junge Leute. Am Ende hatte jeder aus dem Kirchenkreis einen anderen Kirchentag erlebt – und doch hatte es ihnen allen sehr gut gefallen.